Eine Ausstellung besonders ausdrucksstarker Bilder einer Textilkünstlerin, die ihre Arbeiten als Kommentare zum Weltgeschehen und den Interaktionen der Menschen untereinander und im Bezug zu ihrer Umwelt sieht. Brigitte Kopp versteht ihre Werke u.a. als Kritik an politischen und sozialen Entscheidungen. Auch bei Themen wie Kindesmissbrauch, Angst und Furcht oder Frauenthemen – wie Ausbeutung oder Überforderung – übt sie keine Zurückhaltung und greift sie in ihren Arbeiten auf.

Die Künstlerin will keine Botschaften verkünden, sondern die Emotionen des Betrachters wecken, damit er sich näher mit dem Werk und dessen Thema beschäftigt. Dies ist ihr mit jedem einzelnen der rund 30 ausgestellten Werke ausgesprochen gut gelungen. Ihre Collagen und Skulpturen stehen zwischen Abstraktion und konkreter Malerei und Zeichnung und erzählen unter Einsatz verschiedenster textiler Materialien und Techniken Geschichten vom Geschehen in der Welt.

Arbeiten von Brigitte Kopp waren bereits in renommierten Museen in Europa, Asien und den USA ausgestellt und nun auch in Forst. Einige ihrer Werke errangen sogar bedeutende Preise auf dem Gebiet der Quiltkunst.

Die Ausstellung im Textilmuseum ist von Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 17 Uhr sowie von Freitag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Für Besuche von Schulklassen gibt es auf Nachfrage zusätzliche museumspädagogische Angebote. Letzter Ausstellungstag ist der 13. Mai 2018.