Die Sonderausstellung beschäftigt sich mit der massenhaften Abwanderung sorbischer/wendischer Frauen und Mädchen aus der Lausitz in die Großstädte und der Beschäftigung sorbischer/wendischer Ammen und Dienstmädchen in Berlin, vor allem in der Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum I. Weltkrieg.

„Spreewälder Ammen“ in ihren stattlichen Trachten prägten bis zum I. Weltkrieg das Stadtbild Berlins. Sie waren in bürgerlichen Kreisen zu einem Statussymbol avanciert und entwickelten sich zu einem wahren Lausitzer „Exportschlager“.

Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Wendischen Museum Cottbus und dem privaten Sammler Měto Nowak aus Potsdam entstand, versucht, auch Einzelschicksale der sorbischen/wendischen Bediensteten konkret zu beleuchten. Dies wird hauptsächlich anhand einer Fülle von Fotos dokumentiert.