{"id":4941,"date":"2016-12-21T11:54:43","date_gmt":"2016-12-21T10:54:43","guid":{"rendered":"http:\/\/lausitzer-museenland.de\/?p=4941"},"modified":"2017-01-11T08:58:53","modified_gmt":"2017-01-11T07:58:53","slug":"zachowane-drogostki-bewahrte-kostbarkeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lausitzer-museenland.de\/dsb\/zachowane-drogostki-bewahrte-kostbarkeiten\/","title":{"rendered":"\u201eZachowane drogostki \u2013 Bewahrte Kostbarkeiten\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ausstellung des Wendischen Museums im Stadtmuseum Cottbus<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl sich das Wendische Museum in der M\u00fchlenstra\u00dfe in einer gr\u00f6\u00dferen Umbau- und Sanierungsphase befindet, bleibt es mit der Sonderausstellung \u201eZachowane drogostki \u2013 Bewahrte Kostbarkeiten\u201c in der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sent.<!--more--><\/p>\n<p>Erleben Sie die Vielfalt niederlausitzer Trachten, Br\u00e4uche und Lebensweise, wendische Musik, Literatur und Kunst.<\/p>\n<p>Dem Besucher begegnen farbenfrohe Festtrachten, schlichte Trauertrachten und einfache Arbeitstrachten aus der Region um Cottbus im Original, auf Gem\u00e4lden und Fotos. Sie sind Beleg daf\u00fcr, dass die Sorben\/Wenden bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs in der Region Cottbus die Bev\u00f6lkerungsmehrheit bildeten.<\/p>\n<p>Historische Fotos im Original und im Gro\u00dfformat illustrieren eindr\u00fccklich wie man vor rund einhundert Jahren hier zur Schule ging, Br\u00e4uche pflegte und den Alltag bew\u00e4ltigte.<\/p>\n<p>Das 1709 gedruckte Neue Testament von Johann Gottlieb Fabricius in niedersorbisch-wendischer Sprache ist besonders geschichtstr\u00e4chtig. Es f\u00fchrt den Besucher in das Dorf Kahren\/K\u00f3rje\u0144, heute Ortsteil von Cottbus\/Ch\u00f3\u015bebuz. Hier wurde 1706 die erste Druckerei des Kreises eingerichtet, sie war wendisch. Die ersten in Kahren gedruckten wendischen B\u00fccher entschieden mit \u00fcber die weitere Entwicklung der niedersorbischen Schriftsprache in der Niederlausitz.<\/p>\n<p>Neben religi\u00f6ser Literatur gibt die Ausstellung Einblicke in die Sprachwissenschaft, Belletristik und Medien. Historische Musikinstrument und die dazugeh\u00f6rige Literatur sowie Tontr\u00e4ger sind Zeugnisse professioneller und volksk\u00fcnstlerischer sorbischer\/wendischer Musik- und B\u00fchnenkultur.<\/p>\n<p>Entgegen der h\u00e4ufig vertretenen Meinung, dass sich die sorbische\/wendische Kultur in l\u00e4ndlicher Lebensweise und Volkskunst ersch\u00f6pft, zeigt die Ausstellung herausragende Werke sorbischer bildender Kunst. Zu sehen sind u. a. Werke von Adolf Burger, Philipp Franck, Ludv\u00edk Kuba, Friedrich Lattke, Conrad Felixm\u00fcller, Fritz und Paul During, Alfred Janigk, Friedrich Kittler und Marion Quitz. Zu den selten ausgestellten Kunstwerken geh\u00f6rt das einzigartige Glasbild \u201eMlokowy zmij\/Der Milchdrache\u201c von Richard Wilhelm. Der Glask\u00fcnstler R. Wilhelm ist \u00fcbrigens auch der Sch\u00f6pfer der gl\u00e4sernen Blume, die einst den Palast der Republik in Berlin schm\u00fcckte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Ausstellungsdauer werden Veranstaltungen und museumsp\u00e4dagogische Programme angeboten.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Bereits geplant sind:<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Serbske blido 11.01.2017<\/strong>, 18 Uhr<br \/>\nThema: Wie cool ist Niedersorbisch f\u00fcr Jugendliche?<br \/>\nG\u00e4ste: Jugendliche aus Cottbus-Sielow, u.a. Elias Bisse und Thomas Doeding<\/p>\n<p><strong>Kuratorenf\u00fchrung 08.02.2017, <\/strong>17 Uhr<br \/>\nF\u00fchrung durch die Ausstellung \u201cZachowane drogostki \u2013 Bewahrte Kostbarkeiten\u201d<br \/>\nmit Kurator Werner Meschkank<\/p>\n<p><strong>Vortrag 01.03.2017, <\/strong>19 Uhr<br \/>\nWerner Meschkank: F\u00fcrst P\u00fcckler und die Sorben \u2013 Wjerch P\u00fcckler a Serby<br \/>\nVeranstaltung des Wendischen Museums und der Schule f\u00fcr Niedersorbische Sprache und Kultur in niedersorbischer\/wendischer Sprache<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<strong>Serbske blido 08.03.2017<\/strong>, 18 Uhr<br \/>\nThema: Frauen MACHT faire Chancen<br \/>\nG\u00e4ste: Marja Elikowski-Winkler und Ute Hentschel<br \/>\nVeranstaltung im Rahmen der 27. Brandenburgischen Frauenwoche in Cottbus.<\/p>\n<p><strong>Serbske blido 05.04.2017<\/strong>, 18 Uhr<br \/>\nThema: Serbski sejm \u2013 F\u00fcr eine sorbische Volksvertretung<br \/>\nG\u00e4ste: Dr. M\u011br\u0107in Wa\u0142da, Bautzen u. a. Vertreter<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen und Termine werden rechtzeitig in der Presse und auf der <\/strong><strong>neuen Internetseite des Wendischen Museums, <a href=\"http:\/\/www.wendisches-museum.de\" target=\"_blank\">www.wendisches-museum.de<\/a>, bekanntgegeben. <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sonderausstellung \u201eZachowane drogostki \u2013 Bewahrte Kostbarkeiten\u201c<\/strong><br \/>\nim Stadtmuseum Cottbus, Bahnhofstra\u00dfe 22.<\/p>\n<p><strong>\u00d6ffnungszeiten: <\/strong><\/p>\n<p><strong>01.05. &#8211; 30.09. (Sommer)<\/strong><br \/>\nDienstag bis Freitag 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr<br \/>\nSonnabend und Sonntag\/Feiertage 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr<\/p>\n<p><strong>01.10. &#8211; 30.04. (Winter)<\/strong><br \/>\nDienstag bis Freitag 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr<br \/>\nSonnabend und Sonntag\/Feiertage 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausstellung des Wendischen Museums im Stadtmuseum Cottbus Obwohl sich das Wendische Museum in der M\u00fchlenstra\u00dfe in einer gr\u00f6\u00dferen Umbau- und Sanierungsphase befindet, bleibt es mit der Sonderausstellung \u201eZachowane drogostki \u2013 Bewahrte Kostbarkeiten\u201c in der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sent.<\/p>","protected":false},"author":13,"featured_media":4945,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lausitzer-museenland.de\/dsb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4941"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lausitzer-museenland.de\/dsb\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lausitzer-museenland.de\/dsb\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lausitzer-museenland.de\/dsb\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lausitzer-museenland.de\/dsb\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4941"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.lausitzer-museenland.de\/dsb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4941\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4946,"href":"https:\/\/www.lausitzer-museenland.de\/dsb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4941\/revisions\/4946"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lausitzer-museenland.de\/dsb\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4945"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lausitzer-museenland.de\/dsb\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4941"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lausitzer-museenland.de\/dsb\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4941"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lausitzer-museenland.de\/dsb\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4941"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}