{"id":53472,"date":"2021-07-19T09:20:18","date_gmt":"2021-07-19T07:20:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lausitzer-museenland.de\/?p=53472"},"modified":"2024-04-10T13:18:28","modified_gmt":"2024-04-10T11:18:28","slug":"die-geschichte-vom-aufbau-des-historischen-handwebstuhles-im-wendisch-deutschen-heimatmuseum-jaenschwalde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lausitzer-museenland.de\/dsb\/die-geschichte-vom-aufbau-des-historischen-handwebstuhles-im-wendisch-deutschen-heimatmuseum-jaenschwalde\/","title":{"rendered":"Die Geschichte vom Aufbau des historischen Handwebstuhles im Wendisch-Deutschen Heimatmuseum J\u00e4nschwalde"},"content":{"rendered":"<p>EINE IDEE<br \/>\nAm 28. Mai 2018 fand ein Treffen des Arbeitskreises Lausitzer Museenland im Textilmuseum Forst (Lausitz) statt. Dort sprach Frau Schuster, die damalige vertretende Leiterin des Wendisch-Deutschen Heimatmuseums J\u00e4nschwalde, mit Herrn Ackermann und Herrn Domann, vom Historischen Verein zu Peitz e.V., ob sie nicht jemanden w\u00fcssten der einen alten Handwebstuhl aufbauen, <!--more-->in Gang setzen und in der Webtechnik unterrichten k\u00f6nnte. Herrn Ackermann kam sogleich eine Idee! Ihm fiel \u201eUschi\u201c \u2013 Ursula Niewidok ein, eine im Ruhestand befindliche Textilingenieurin. Nachdem das Anliegen \u201eUschi\u201c angetragen wurde, loderte sogleich ein Fl\u00e4mmchen bei ihr auf und sie versprach, sich der Sache anzunehmen. Mit ins Boot holte sie zur Unterst\u00fctzung ihren technisch versierten Mann R\u00fcdiger.<\/p>\n<p>IM WENDISCH-DEUTSCHEN HEIMATMUSEUM J\u00c4NSCHWALDE<br \/>\nVor Ostern 2019 nahmen die Niewidoks Kontakt zu Frau Adam, der Leiterin des Wendisch-Deutschen Heimatmuseums J\u00e4nschwalde, auf. Im Ausstellungsraum der Flachsverarbeitung stand der historische Handwebstuhl, welcher im Jahre 2008 vom Museum erworben wurde und sch\u00e4tzungsweise aus dem 18. Jahrhundert stammt (aufgrund des sehr seltenen Blatts\/Lade aus Ried\/Schilfrohr).<br \/>\nUnd so machten sich Ursula und R\u00fcdiger auf den Weg in die verschiedensten Museen der nahen und auch fernen Umgebung. Sogar bis ins s\u00e4chsische Oederan fuhren sie mit Frau Adam zum Erfahrungsaustausch. Gro\u00dfe Unterst\u00fctzung erhielten sie im Textilmuseum Forst durch Herrn Bus, des Weiteren durch die Frauen Baumert und Poraczki des Museums Sorbische Webstube Drebkau und durch Frau Helga Hofmeister des Museums Die Weberei in Oederan!<\/p>\n<p>DER AUFBAU<br \/>\nEinige Teile mussten nachgebessert oder sogar neu angefertigt werden, wie zum Beispiel die 480 Litzen aus Garn, welche auf den zwei Sch\u00e4ften festgebunden wurden. Im Museum befand sich noch ein sehr gut erhaltenes Riedblatt, das nun wieder zum Einsatz kommen konnte. Die neuen Leinenf\u00e4den wurden durch Hilfe von Herrn Bus (Textilmuseum Forst) \u201eauf die Kette gesch\u00e4rt\u201c.<\/p>\n<p>F\u00fcr ihr aufopferungsvolles Engagement beim Aufbau des historischen Handwebstuhles m\u00f6chten wir hiermit Ursula und R\u00fcdiger Niewidok, sowie allen Mitwirkenden herzlichst danken. Damit haben sie sich ein kleines Denkmal erschaffen, welches vielen Besuchern des Wendisch-Deutschen Heimatmuseums J\u00e4nschwalde Freude bereiten wird. Dank der Zusammenarbeit von Vereinen und Museen im Arbeitskreis Lausitzer Museenland konnte dieses Projekt im September 2020 erfolgreich abgeschlossen werden.<br \/>\nDie \u00fcberarbeitete Ausstellung \u201eVom Flachsstengel zur Leinewand\u201c ist nun mit dem funktionierenden Webstuhl endlich vollst\u00e4ndig und f\u00fcr unsere Region ein einmaliges Erlebnis.<\/p>\n<p>Uwe Ackermann<br \/>\nHistorischer Verein zu Peitz e.V.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EINE IDEE Am 28. Mai 2018 fand ein Treffen des Arbeitskreises Lausitzer Museenland im Textilmuseum Forst (Lausitz) statt. 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