Am 27. Oktober 1920 gründeten 16 Aktive den Kanu-Verein in Spremberg und pachteten das Land für die Errichtung des ersten kleinen Bootshauses an der Spree. Im Jahr 1922 begann es richtig sportlich zu werden: Der Kanu-Rennsport wurde eingeführt und es fand die erste Regatta auf einer sandbankreichen Spree statt. Schon vier Jahre später nahm der Kanuverein an den Deutschen Meisterschaften auf Lang- und Kurzstrecken teil. Ein Erfolg nach dem anderen stellte sich im Laufe der Jahre ein. Der zweite Weltkrieg hinterließ ein zerstörtes Bootshaus, das durch beherzte Sportfreunde wieder aufgebaut wurde. 1948 nahmen die Sportler an einer ersten Regatta nach dem Krieg teil. Im Jahr 1950 wurde der Kanu-Slalom eingeführt. Und auch hier fuhren die Wassersportler nach und nach Erfolge ein. 1964 wurde der Kanu-Verein zum Nachwuchsstützpunkt der DDR benannt und lockte zum internationalen Herbstslalom rund 4000 Besucher in die Stadt. Zwei Jahre später erhielt der Verein die höchste Auszeichnung das „Goldene Paddel des Deutschen Kanusportverbandes der DDR“.
Auch heute noch ist der Verein Landesstützpunkt und nur einer von insgesamt zwei Kanu-Vereinen in Deutschland, wo Kanu-Slalom und Kanu-Rennsport parallel angeboten werden.
Aktive Jugendarbeit und ein tolles Gemeinschaftsleben für Jung und Alt zeichnen den Verein seit vielen Jahren aus. Auch die zünftigen Faschingsveranstaltungen sind weithin bekannt. Die Ausstellung soll einen Einblick in die unterschiedlichen Epochen der sportlichen Entwicklung geben und anhand der Exponate die verschiedenen Bereiche des Vereins verdeutlichen.