Im Jahr 2026 jährt sich der 350. Todestag des Theologen und Dichters Paul Gerhardt. Er verbrachte seine letzten Lebensjahre in Lübben. Am 29. Oktober 1668 wurde er durch den Bürgermeister und den Rat in das Amt des Archidiakons an der damaligen Nikolaikirche berufen. In Lübben leistete Gerhardt die geistlich-seelsorgerliche und organisatorische Arbeit zur Zufriedenheit der Kirchengemeinde. Er lebte bis zu seinem Tod im Alter von 70 Jahren am 27. Mai 1676 in bescheidenen Verhältnissen. Am 7. Juni 1676 wurde er im Chorraum nahe dem Altar seiner letzten Wirkungsstätte beigesetzt, die seit 1930 seinen Namen trägt. Gerhardt selbst war ein bescheidener, behutsamer und anspruchsloser Dichter. Ruhm war ihm nicht wichtig, denn er schrieb seine Verse für die Menschen, um ihnen Erbauung, Hoffnung und Mut zu geben. Sein Leben und Wirken werden in der Ausstellung vorgestellt.
