Archiv verschwundener Orte / Archiw zgubjonych jsow

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Dokumentations- und Ausstellungszentrum sowie agrarhistorische Sammlung

Gebäude- / Grundstückssituation

Das Dokumentationszentrum fand am Umsiedlungsstandort Forst-Eulo sein Domizil im neu errichteten Gemeindezentrum des heutigen Forster Ortsteils Horno. Es wurde am 14. Oktober 2006 eröffnet.
In der umgesetzten Bauernscheune ist die agrarhistorische Sammlung untergebracht.

Charakteristik

Im Zusammenhang mit der Umsiedlung des Dorfes Horno nach Forst (Lausitz) entstand der Gedanke, ein zentrales Informationszentrum zu errichten, das die Geschichte jener 136 Orte der Lausitz und ihrer Bewohner wissenschaftlich dokumentiert, die seit 1922 ganz oder teilweise dem Tagebau weichen mussten (über 25.000 Menschen verloren in diesem Zeitraum ihre Heimat).

In einer modernen, multimedialen Präsentation werden Themen wie die Geschichte des Lausitzer Braunkohlereviers, die Geschichte und Gegenwart von Ortsabbrüchen, Auswirkungen des Umsiedlungs- geschehens unter soziokulturellen und ethnologischen Gesichtspunkten (Lausitz als historisches Siedlungsgebiet der Sorben / Wenden) vermittelt. Dokumentiert ist auch die Auseinandersetzung im Prozess der Umsiedlung der Gemeinde Horno.

Mittelpunkt der Ausstellung bildet eine begehbare Landkarte als Teppich, die das gesamte Lausitzer Revier zeigt. Die Besucher können mit einem interaktiven „Infosauger“ alle verschwundenen Orte digital ansteuern.

Sonderausstellungen / Begleitangebote

 Am neuen Umsiedlungsstandort des Dorfes Horno sollte nach dem Willen der Gemeinde die „Bauernscheune“ aus dem alten Horno wiederentstehen. Die Scheune in regionaltypischer Bauweise mit einer Ausstellung zum dörflichen Leben und Arbeitsalltag ist nach Anmeldung über das Archiv verschwundener Orte zu besichtigen.

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen.Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

Kobi-Angebote:

Dokumentation bergbaubedingter Umsiedlung im „Archiv verschwundener Orte“

Das Archiv verschwundener Orte dokumentiert die Geschichte jener 136 Orte der Lausitz, die ganz oder teilweise den Tagebauen weichen mussten. Die Ausstellung präsentiert das vielschichtige und in seinen Auswirkungen komplexe Thema „Umsiedlung in der Lausitz“ in fünf zentralen Multimediabereichen: „Einführung“, „Umsiedlung“, „Sorben / Wenden“, „Sorbisches / Wendisches Sprachlabor“ und „Kampf um Horno“.

Eine besondere Attraktion ist der begehbare Kartenteppich, auf dem mit mobilen, interaktiven Lesegeräten (Infosauger) alle 136 abgebaggerten Orte in der Lausitz angesteuert werden können. Die Besucher der Ausstellung erhalten zu den Ausstellungsthemen Fragen, und mit Navigationshilfen findet man die Antworten in den Multimediastationen und Infosaugern.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Schüler
der Klassen 5 bis 12 (ca. 11 bis 18 Jahre)
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: spätestens 3 Tage vorher
Dauer: mindestens 1 Std.
Gruppengröße: bis 15 Personen
Eintritt pro Person: 0,50 €

Archiv verschwundener Orte Horno

 

Galerie


Standort
Archiv verschwundener Orte  / Archiw zgubjonych jsow
An der Dorfaue 9
OT Horno / Rogow
03149 Forst (Lausitz) / Baršć (Łužyca)

Kontakt
Telefon: 03562 - 694836
Telefax: 03562 - 697485
E - Mail: archiv@verschwundene-orte.de
Website: www.verschwundene-orte.de

Öffnungszeiten
Die - Frei: 10:00 - 17:00 Uhr
jeden 1. und 3. Sonntag im Monat: 14:00 - 17:00 Uhr
Feiertags geschlossen
Besuche sind nach Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Eintritt
Erwachsene: 2,00 €
Ermäßigt: 1,50 €
Gruppen ab 10 Personen: 1,50 € / Person
Schülergruppen: 0,50 € / Person

Barrierefreiheit
keine Angaben

Angebote für Kinder
Mit Kobi ins Museum