Das Museum befindet sich im sogenannten Torhaus oder Torbogenhaus. Das Torhaus entstand 1850 als dreigeschossiger Backsteinbau am Westende der Altstadt. Auch heute noch ist der im Gebäude befindliche Torbogen der einzige westliche Zugang zur Altstadt Lübbenaus. Bis 1843 hatte sich an der Stelle noch ein innerstädtischer Fließ befunden, wie er damals für Lübbenau typisch war und heute noch den Spreewald ausmacht. Zunächst wurde das Gebäude als Rathaus genutzt. Ab 1910 befand sich dann das Königliche Amtsgericht Lübbenau im Gebäude. Es wurde auch als Gefängnis genutzt. Seit 1999 beherbergt es das Museum.
-
Im Spreewald-Museum in der Lübbenauer Altstadt gehen die Besucher auf eine Zeitreise in den trubeligen Alltag einer Spreewaldstadt vor 150 Jahren, als exotische Produkte wie Kaffee, Kakao und Gewürze in den Regalen des Kolonialwarenladens dufteten. Historische Geschäfte und Handwerksstuben vom Kürschner mit seinen feinen Pelzen über den Schuhmacher bis zum Leineweber sowie feine Spitzen und traditionellen Trachten im Konfektionsladen erwecken das 19. Jahrhundert zum Leben. Das Spreewaldbahn-Museum
Die historische Spreewaldbahn lässt das Herz von Technikfans höher schlagen! War der Spreewald bis ins 19. Jahrhundert abgelegen und viele kleine Orte nur auf dem Wasserweg erreichbar, so erschloss die Eisenbahn die Region ganz neu. Besucher sind eingeladen den Lokführerstand der originalen Dampflok 995703 zu erobern und einen Blick auf die alten Instrumente zu werfen. Und wer wie im 19. Jahrhundert auf Reisen gehen möchte, macht es sich in der Holzklasse des Personen- und Packwagens aus dem Jahr 1897 gemütlich.
Das Freilandmuseum Lehde zeigt auf einem weitläufigen Gelände historische Hofanlagen aus dem Spreewald des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die Gebäude wurden aus verschiedenen Regionen umgesetzt und vermitteln anschaulich die damalige Wohn- und Wirtschaftsweise. Drei typische Hofstrukturen prägen das Areal: Der geschlossene Haufenhof in Lehde, der Hof aus der Burger Gegend mit Wohnhaus, Stall- und Nebengebäuden sowie Kahnschuppen und das Hofensemble aus dem Randgebiet mit großem Wohnhaus, Auszugshaus und Stallanlage. So entsteht ein kompaktes, authentisches Bild regionaler Bau- und Grundstücksstrukturen.
-
Im ältesten Freilandmuseum Brandenburgs begrüßen die Museumsmitarbeiterinnen die Gäste in typischer Sorbischer/Wendischer Tracht und nehmen sie mit in die vier historischen Bauernhöfe, die aus verschiedenen Regionen des Spreewaldes stammen. Hier blicken sie in original eingerichtete Bauernhäuser, entdecken ein Familienbett in dem wirklich die ganze Familie Platz fand, erfahren spannende Details über historisches Handwerk oder schauen in der ältesten Kahnbauerei des Dorfes vorbei. Zwischen den Fließen grünt der üppige Bauerngarten, in dem Blumen, Kräuter, Heil- und alte Nutzpflanzen den Wandel der Jahreszeiten widerspiegeln. Neben blauem Lein wachsen typische Spreewälder Spezialitäten wie die Gurke und der scharfe Meerrettich. Im Schatten der Obstbäume kann man eine Pause vom hektischen Alltag machen.
-
An den Erlebnisplätzen im Freilandmuseum Lehde kann die ganze Familie altmodische Pflichten ausprobieren, die früher zum Alltag gehörten: Am Waschplatz werden mit Seife und Waschbrett die Tücher wieder weiß. Auch Stadtkinder dürfen im Kuhstall mal Melken üben oder probieren in Holzpantinen zu gehen. Springseil und Stelzen machten schon vor 100 Jahren Spaß und das Heubett lädt zum Träumen ein.
Zwischen regionaler Vielfalt und Spreewälder Traditionen – das Freilandmuseum Lehde lässt sich am besten aktiv bei einer Erlebnisführung durch die Höfe entdecken. Darüber hinaus bietet das Museum Workshops zum Erlernen historischer Handwerkstechniken, vom Korbflechten bis zum Gurken einlegen an. Einzigartige Märkte und Veranstaltungen wie die Spreewaldweihnacht verzaubern die Besucher zu allen Jahreszeiten.
Denkmalgeschütztes Herrenhaus mit bewegter Geschichte
-
Das Hornower Schloss erhielt seine heutige Gestalt im Wesentlichen im Jahre 1862, als es zum herrschaftlichen Wohnsitz der Familie Wilkins ausgebaut wurde. Aufgefundene Umbaupläne aus dem Jahr 1790 belegen, dass Teile des Schlosses deutlich älter sind. Die repräsentative Gestaltung des Grundrisses als auch der Außenfassade weisen auf eine Entstehung in der Epoche des Spätbarock oder Frühklassizismus hin. Mit dem Wechsel der Besitzer und neuen stilistischen Einflüssen gingen bauliche Veränderungen des Gebäudes einher. So wurde der Turm komplett abgetragen, nachdem er bei Kampfhandlungen Ende des 2. Weltkrieges beschädigt wurde. Bereits im Jahr 1982 wurde das Schloss zum Denkmal erklärt und im Jahr 1998 dann als „Herrenhaus mit Park und Erbbegräbnis“ in die Denkmalliste des Landes Brandenburg aufgenommen.
-
Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Gut Hornow um 1436. Es wechselte einige Male den Besitzer, zu denen auch Fürst Pückler gehörte, bis es 1862 an die Familie Wilkins ging. Mit dem Besitz u.a. einer Kohlegrube und mehrerer Plantagen in West-Usambara kam der damalige Spremberger Landrat und Kirchenpatron Dr. jur. Erwin Wilkins zu Vermögen, mit dem er 1903 das Herrenhaus zum Schloss umbaute und den Park erheblich erweiterte. Im Jahr 1944 wurde eine Abteilung der Schwedischen Botschaft von Berlin nach Hornow ausgelagert, ein Jahr später wurde es von sowjetischen Soldaten besetzt. Nach Kriegende wurde die Familie Wilkins enteignet. Anschließend wurden 1946 Vertriebene im Schloss untergebracht, bis zwei Jahre später eine Krankenstation sowie ein Kindergarten eingerichtet wurden. In den Jahren 1997 bis 2009 folgten Sanierungen im Innen- und Außenbereich des Schlosses, das heute eine Begegnungsstätte zum kulturellen Austausch ist. Die Geschichte des Gebäudes und des Schlossparks wird ab September 2022 in einer Ausstellung gezeigt. Dabei ist das Schloss selbst zusätzlich der „Ausstellungsgegenstand“ mit seinem einmaligen Deckengemälde von Max Rabes, einer der anerkanntesten deutschen Maler seiner Zeit, seinen besonderen teils original erhaltenen Parkett-Fußböden, der originellen Fensterverdunkelungsmöglichkeit im sogenannten Empire-Saal und vielen Highlights mehr.
Sonderausstellungen/ Begleitangebote
Das Hornower Schloss wird regelmäßig zu einem Zentrum der Kultur. So finden hier Konzerte, Lesungen, Theater, Kabarett, Kino, Kunstausstellungen und vieles mehr statt. Der Kulturverein beteiligt sich an den Museumsnächten des Landkreises Spree-Neiße.
Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum
Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen. Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.
Im Schloss Hornow können Kinder auf Entdeckungsreise gehen und die verborgenen Schätze und Geheimnisse des Schlosses erkunden.
Für Kinder von 5 bis 9 Jahren gibt es eine kleine Schnitzeljagd, die nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich ist, da sie die Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner näher bringt.
Für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren geht es darum, das Lösungswort des Schlosskreuzworträtsels zu finden.
Am Ende erhält jeder eine Urkunde und eine kleine Überraschung!
Das Angebot findet indoor statt und kann auch von Schulklassen genutzt werden.
Termine: nach Vereinbarung
Voranmeldung: 2 Wochen im Voraus
Dauer
Schnitzeljagd: ca. 25 bis 30 Minuten (je nach Lösungsgeschwindigkeit der Kinder)
Schloss-Kreuzworträtsel: ca. 35 bis 50 Minuten (je nach Lösungsgeschwindigkeit der Kinder und Jugendlichen)
Gruppengröße
Schnitzeljagd: bis zu 5 Personen
Schloss-Kreuzworträtsel: bis zu 20 Personen
Kosten: Das Angebot ist kostenlos. Der Verein freut sich jedoch über Spenden.
Das Kinderbuchmuseum befindet sich noch in der Gründungsphase. Die Ausstellung wird in den Räumlichkeiten eines gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Gebäudes auf einem ehemaligen Dreiseitenhof in Neupetershain-Nord etabliert werden. In den kommenden Jahren ist ein Ausbau des Gebäudes vorgesehen, im Rahmen dessen eine umfassende Sanierung der Außenhülle (Dach, Fassade, Fenster) durchgeführt werden soll. Das Museum stellt ein Projekt des Vereins „Grundschule für hochbegabte Kinder Neupetershain-Nord e. V.“ dar.
-
Die geplante Dauerausstellung fokussiert sich auf die Entwicklung der Kinderliteratur ab 1945. Die Sammlung umfasst Bilderbücher, Kinderbücher, Jugendbücher, Kindersachbücher sowie Schulbücher. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Kinderliteratur der Deutschen Demokratischen Republik von 1949 bis 1989. Des Weiteren sind Sonderausstellungen zu Kinderbuchautoren, literarischen Themen sowie Objekten aus dem Alltag von Kindern vorgesehen. Die Ausstellung ist so konzipiert, dass eine regelmäßige Umgestaltung erfolgt, um beispielsweise neu erworbene Exponate zu präsentieren.
Ein erstes Kirchengebäude in Hornow fand bereits in den Meißner Bistumsartikeln aus dem Jahr 1346 Erwähnung. Die jetzige Dorfkirche St. Martin wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts als Rechtecksaal mit Mischmauerwerk aus Feldstein und Ziegeln errichtet. Der rechteckige Kirchturm kam im Jahr 1902 hinzu. Nördlich des Kirchbaus befindet sich ein Sakristeianbau mit Herrschaftsloge im barocken Stil.
Die Eiche an der Nordseite der Kirche neben dem Begräbnishaus einer früheren Gutsbesitzerfamilie ist etwa 800 Jahre alt. Mit einem Stammumfang von 7,50 m ist sie nicht nur einer der ältesten, sondern auch einer der mächtigsten Bäume der Niederlausitz.
Außerdem befinden sich auf dem Gelände ein restauriertes Backhaus aus dem 17. Jahrhundert und ein Soldatenfriedhof.
-
Zum inhaltlichen Schwerpunkt gehören die Geschichte der Kirche, des Kirchturmes und die Ausstattung der Kirche. Bei dem Altar handelt es sich um einen Architekturaufbau mit Beschlagwerkdekor und seitlichen Säulen aus dem Jahr 1588. Auf dem Altar sind übereinander drei Gemälde vom letzten Abendmahl, von der Kreuzigung Jesu und seiner Auferstehung angeordnet. In den seitlichen Nischen befinden sich Gemälde von der Verkündigung und von Christi Geburt. Als Altarwangen dienen halbierte Adler. Sie ähneln denen in der Spremberger Kreuzkirche.
Die barocke hölzerne Taufe stammt aus der geschleiften Dorfkirche Wolkenberg. Der hölzerne Taufengel aus dem Jahr 1736 steht unter Denkmalschutz. Er wurde 2007 überarbeitet.
An der Nord- und Südseite der Kirche befindet sich jeweils eine Herrschaftsempore aus dem 18. Jahrhundert. Der Orgelbauer Wilhelm Sauer aus Frankfurt (Oder) fertigte die Orgel im Jahr 1883.
Von besonderer Bedeutung sind die Chorfenster, die in der seltenen Luce-Floreo-Technik hergestellt wurden.
Młyn w Turnowje-Pśiłuku jo na tak gronjonej šybjeńcowej górje we wejsnem źělu Turnowje. Jo w jědrje holandaŕski wětšnik wót 1858, kenž jo se w lěśe 1936 ako motorski młyn pśetwarił. Charakteristiske kśidła wětšnika su se demontěrowali. Jadnorazna w regionje jo wót lěta 1939 pśitwaŕ trajdowego silowa z pěś komorami . Silow jo se za składowanje trajdy wužywał. Až do 1976 jo se w młynje muka za pjacenje klěba teke za jsy we wokolinje mlała.
Woglědarje how zgóniju wažnu wědu wó stawiznach a funkciji młyna. Młyn Turnow jo pśikład za pśechod wót wětšnikoweje techniki do pógónjenja z motorom. Wiźeś jo zajmna młyńska technika a wěcej ako sto lět stary hyšći funkcioněrujucy lift.
Eine Mühle ohne Flügel, dafür mit Getreidesilo
-
Die Mühle in Turnow-Preilack befindet sich auf dem sogenannten Galgenberg im Ortsteil Turnow. Sie ist im Kern eine Holländerwindmühle von 1858, die im Jahr 1936 zu einer Motormühle umgerüstet wurde Die charakteristischen Windmühlenflügel wurden demontiert. Einzigartig in der Region ist der Anbau des Getreidesilos mit fünf Kammern ab 1939. Das Silo wurde zur Einlagerung von Getreide genutzt. Bis 1976 wurde in der Mühle Mehl zum Brotbacken auch für umliegende Dörfer gemahlen.
-
Besucher erfahren hier Wissenswertes über die Geschichte und die Funktion einer Mühle. Die Mühle Turnow ist ein Beispiel für den Übergang von der Windmühlentechnik zum motorgetriebenen Betrieb. Zu sehen ist die interessante alte Mühlentechnik und der über 100 Jahre alte funktionstüchtige Fahrstuhl.
Veranstaltungen
Mehrmals jährlich finden kulturelle Veranstaltungen in der Mühle statt. Anlässlich des Deutschen Mühlentages öffnet die Holländermühle Turnow ihre Pforte. Zwei Müller führen an beiden Pfingsttagen die Besucher durch die Mühle. Die alte Mahltechnik mit ihren fünf Etagen bietet viel Interessantes für Jung und Alt.
Póznawańska dundanka pśez Picańske a twardnicowe stawizny
Muzej, na zachopjeńku 19. stolěśa natwarjony bergaŕski dom, stoj w historiskej srjejźi města Picnjo. K tomu wobceŕkoju słušatej areal něgajšneje citadele a něgajšny wobceŕk groblow a nasypow měsćańskego šćitańskego kompleksa. Cłonki “Historiskego towaristwa w Picnju z.t.” su twarjenje pó pśikłaźe pomnikow wutwarili, saněrowali a tam muzej wó picańskich měsćańskich a twardnicowych stawiznach wugótowali.
Prezentacija se rědujo w głownem do pěś tematiskich wobceŕkow:
Bronzowa doba: Woglědarje zgóniju, kak luźe su pśed někak 4000 lětami we Łužycy žywe byli.
Germańska doba: Lěbda něchten wě, až germański rod Burgundarjow jo něga w stronach Łužyskeje Nyse sedlił.
Srjejźowěk: Gósći mógu how wuzgónjowaś, kake jo w srjejźowěku w Picnju žywjenje było a kótare katowańske metody su se w tom casu nałožowali.
Stražnikowa śpa: How dostawaju gósći zajmne póglědy do stražnikoweje śpy wójakow w casu 30lětneje wójny.
Cas twardnice: Zajmce se wjedu do 16. stolěśa, ako jo se w lětach 1559-1562 picańska twardnica natwariła. Woglědarje mógu 2 x 2 metra wjeliki twardnicowy model pó originalu z lěta 1785 wobźiwowaś.
Streifzug durch die Peitzer Stadt- und Festungsgeschichte
-
Das Museum, ein Anfang des 19. Jahrhunderts errichtetes Bürgerhaus, liegt im historischen Ortskern der Stadt Peitz. Zu diesem Bereich gehören das Terrain der ehemaligen Zitadelle sowie der ehemalige Graben- und Wallbereich der Stadtbefestigung. Mitglieder des Historischen Vereins zu Peitz e.V. haben das Gebäude in den letzten Jahren denkmalgerecht ausgebaut, saniert und darin ein Museum zur Peitzer Stadt- und Festungsgeschichte eingerichtet.
-
Die Präsentation gliedert sich im Wesentlichen in fünf thematische Bereiche:
Bronzezeit: Besucher erfahren, wie die Menschen der Lausitz vor etwa 4000 Jahren lebten.
Germanenzeit: Kaum jemand weiß, dass der germanische Stamm der Burgunder einst im Bereich der Lausitzer Neiße siedelte.
Mittelalter: Gäste können hier erkunden, wie man im Mittelalter in Peitz lebte und welche Foltermethoden zu dieser Zeit üblich waren.
Wachstube: Hier erhält man interessante Einblicke in eine Landsknechts-Wachstube des 30jährigen Krieges.
Festungszeit: Interessierte werden in das 16. Jahrhundert entführt, als in den Jahren 1559 bis 1562 die Peitzer Festung gebaut wurde. Bestaunt werden kann das 2 x 2 Meter große originalgetreue Festungsmodell aus dem Jahr 1758.
-
Auf Anfrage finden museumspädagogische Angebote in großer Themenvielfalt für Schüler statt.
Vereinsmitglieder in historischer Gewandung entführen ihre Gäste zu einer spannenden und unterhaltsamen Altstadtführung durch die Peitzer Stadt- und Festungsgeschichte.
Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum
Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen. Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.
Vor 1000 Jahren besiedelten Slawen die Lausitz. In diese Zeit entführt die Freilichtanlage „Stary lud“ ihre Besucher. Es waren die Lusitzi und Milzener, die hier siedelten. Historisch nachgewiesen ist, dass sie in Erdgrubenhäusern gewohnt haben. Die fünf originalgetreu nachgebildeten Behausungen erwecken den Eindruck, dass ihre Besitzer sich noch immer darin aufhalten. Es scheint dem Besucher, als hätte die Weberin gerade den Webstuhl eingespannt und gefärbte Wolle zum Trocknen aufgehängt. Der Besucher sieht einen Tontopf in Arbeit und kann im heiligen Hain kleine Opfergaben entdecken. An manchen Tagen kann man die Herstellung von Glasperlen in einer Grube erleben. Auch die Arbeitsstätte des Schmiedes ist zu sehen. Im Haus des Kriegers sind die Waffen sicher verwahrt. Durch die anschaulichen Objekte in der kleinen Siedlung gelingt es Besuchern, das Leben von vor 1000 Jahren nachzuvollziehen.
Lage und Architektur
Die Freilichtanlage befindet sich auf der Rückseite des Heimatmuseums und der Dissener Kirche. Die Freilichtanlage wurde als Projekt des Heimatmuseums Dissen im Mai 2013 eröffnet.
Veranstaltungen
Zur Saisoneröffnung Mitte Mai, zum Saisonabschluss und zu Pfingsten ziehen zeitweilig Bewohner in alle Erdgrubenhäuser ein. Akteure, die Feste veranstalten, schlagen ihre Zelte auf. Die Teilnehmer am „Fest des slawischen Mittelalters“ und am „Krieger-Wochenende“ kommen nicht nur aus Deutschland, sondern aus ganz Europa.
Die Freilichtanlage gehört zum Heimatmuseum Dissen. Es werden verschiedene Projekte angeboten. Alte Handwerkstechniken, wie Färben mit Naturfarben, Webtechniken, Schmieden, Schmuckgestaltung und anderes mehr, können hier erlernt werden.
Gnujucy kompleks twarjenjow groda a twardnice jo se w 16. stolěśu k šćitoju sakskeje granice na fundamentach srjejźowěkowego groda natwarił. Źinsa jo jadnučki zdźaržany twardnicowy kompleks w Nimskej, kenž jo wobdany wót mócnego nasypa. Na wobchójźenju pśez twardnicu namakajośo pótajmne chódby, pulbjerjowy torm a šykownje planowany twardnicowy portal, kenž se njamóžo jadnorje dobyś.
W groźe kažu zapśimujuce wustajeńce na casowe drogowanje pśez stawizny města, kraja a industrije w Złem Komorowje. Wiźeś su mjazy drugim nejstarša wognjowa wobora Złego Komorowa, serbska burska śpa, drogotny cerkwinski inwentar abo nejwětša winowa prasa regiona.
Erobern Sie Sachsens Festung in Brandenburg!
-
Die beeindruckende Schloss- und Festungsanlage wurde im 16. Jahrhundert zur Sicherung der sächsischen Grenze auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Burg errichtet. Heute ist sie Deutschlands einzige erhaltene Festungsanlage, die mit einem solchen mächtigen Erdwall umgeben ist. Auf dem Festungsrundgang entdecken Sie Geheimgänge, den Pulverturm und ein geschickt geplantes Festungsportal, das man nicht so einfach einnehmen konnte.
-
Seit über 100 Jahren befindet sich im Schloss ein Museum, das mit seinen modernen Ausstellungen zu einer außergewöhnlichen Reise in die Region einlädt. Vom Glanz sächsischer Tage im heutigen Brandenburg und der Blütezeit der Festung, den Bergbautraditionen der Lausitz oder der Geschichte einer Kleinstadt bis zu moderner Kunst gibt es Vieles zu entdecken. Zu sehen sind unter anderem die älteste Feuerwehr Senftenbergs, eine sorbische Bauernstube, kostbares Kircheninventar oder die größte Weinpresse der Region.
Der ungewöhnlichste Ort im Senftenberger Schloss führt „unter Tage“ in das Schaubergwerk. Hier taucht man in die Anfangszeit des Bergbaus in der Lausitz ein, als die ersten Kohlegruben ihren Betrieb aufnahmen und aus Bauern Bergleute wurden.
-
Angebote für Kitas, Schulen und Familien finden Sie hier.
Młyn w Lěšćach (Sprjewja-Nysa) jo wósebny eksemplar – w jědrje drjewjany wětšnik wót 1787, kótaryž jo se w lětoma 1929/30 k motorskemu młynoju pśetwarił. W lětach stagnacije su zamógli wobsejźarje pśecej notne materialije a srědki za zdźaržanje młyńskego twarjenja wobstaraś. Wenkowne zawobalenje młyna jo se zgromadnje z woknami a źurjami dospołnje saněrowało.
Młyn Lěšće jo wjelgin rědki pśikład za dospołnje zdźaržany załožk z ranego casa pśechoda wót rucnikaŕskego młyna k z motorom gónjonemu zawodoju. Wiźeś jo motorski młyn z techniku 50tych lět za pśeźěłanje trajdy ako załožk z dwěma pasažoma. Wšykne mašiny a rědy su se až źinsa skóro dospołnje zdźaržali, na pś. za cysćenje trajdy, młyńske kamjenje, walcowe stoły, elewatory a planowe pśeglědowaŕki.
Motormühle mit Technik der 50er Jahre
-
Die Mühle in Hornow (Spree-Neiße) ist ein besonderes Exemplar – im Kern eine Bockwindmühle von 1787, die in den Jahren 1929/30 zu einer Motormühle umgerüstet wurde. In den Jahren des Stillstandes vermochten die Besitzer immer, die nötigen Materialien und Mittel zur Erhaltung des Mühlenbaukörpers zu beschaffen Die Mühlenhülle wurde 2010 nebst Fenster und Türen komplett saniert.
-
Die Mühle Hornow ist eines der sehr seltenen Beispiele für eine vollständig erhalten gebliebene Anlage aus der frühen Zeit des Überganges von der handwerklichen Windmühle zum motorgetriebenem Betrieb. Zu sehen ist eine Motormühle mit Technik der 50er Jahre zur Getreideverarbeitung als Zwei-Passagen-Anlage. Alle Maschinen und Vorrichtungen sind bis heute fast vollständig erhalten geblieben, z. B. die Vorrichtung zum Reinigen des Getreides, die Mahlsteine, die Walzenstühle, die Elevatoren und der Plansichter.
Bei der Nutzung unserer Webseite setzen wir Cookies, Server-Log-Dateien und Tools von Drittanbietern ein. Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst, daher finden Sie detaillierte Informationen in unserer >> Datenschutzerklärung <<. Wenn Sie unsere Webseite weiterhin nutzen, stimmen Sie der Nutzung Ihrer Daten zu. JA, ich stimme der Nutzung meiner Daten zu
Datenschutzhinweis
Privacy Overview
This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are as essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.