Kategorie Archiv: Museen

Niederlausitzer Sorbisches Dorfmuseum Bloischdorf/ Dolnołužyski serbski wejsny muzej Błobošojce

GalerieAusstellungen | Angebote für Kinder
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Dorfmuseum mit agrarhistorischer Sammlung

Gebäude-/ Grundstückssituation

Das Gebäude der historischen Gutsscheune – ein massiver Backsteinbau aus dem Jahre 1880 – wurde restauriert und zum Ausstellungs- und Veranstaltungsobjekt hergerichtet.

Charakteristik

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Geschichte und Kultur der dörflichen, insbesondere der sorbischen Bevölkerung in der Niederlausitz im Zeitraum vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Die Besucher erwartet eine Ausstellung zur historischen Hauswirtschaft und zum ländlichen Leben, Wohnen und Arbeiten, die durch wechselnde Sonderausstellungen bereichert wird.

Sonderausstellungen/ Begleitangebote

Sonderausstellungen werden in die vorhandene Ausstellung in einem extra Abschnitt eingearbeitet.

  • Museumspädagogische Angebote für Schulen und Kindertagesstätten
  • Kulturveranstaltungen (Musikveranstaltungen, Vorträge, Buchlesungen, Kabarett) im Museum und in der Kulturscheune
  • Aktionstage zum Maibaumstellen, Tag des offenen Denkmals, Museumsnacht
  • Drei-Königs-Singen mit Haussegnung in der Museumsscheune
  • traditionelles Ostereierverzieren
  • Adventsveranstaltung, Adventskranzwettbewerb
  • die Kulturscheune kann für Hochzeiten, Geburtstage oder andere Feierlichkeiten angemietet werden

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen.Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

Kobiangebote:

1. Vom Korn zum Brot

Um den Kindern zu zeigen, wie mühsam das Brotbacken früher war, formen sie aus vorgefertigtem Teig selbst Brotlaibe, die anschließend im Museumsbackofen gebacken werden.
In einer Lehrstunde wird viel Wissenswertes über Getreide vermittelt. Außerdem können die Kinder aus Sahne Butter herstellen. Anschließend werden Kräuter aus dem museumseigenen Kräutergarten gesammelt und zu Kräuterbutter und Kräuterquark verarbeitet. Das Brot wird aus dem Ofen geholt und gekühlt. Währenddessen lösen die Schülerinnen und Schüler ein Quiz oder ein Kreuzworträtsel. Zum Schluss essen die Kinder das Brot mit Kräuterquark und Kräuterbutter.

Das Angebot findet indoor und outdoor statt und richtet sich an Kindertagesstätten und Schüler
der Klassen 1 bis 8.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: mindestens 3 Wochen vorher
Dauer: ca. 3 Stunden
Gruppengröße: 10 bis 30 Personen
Unkostenbeitrag pro Person: 7,00 €
2 Betreuer der Gruppe haben kostenlosen Eintritt
Museumsscheune Bloischdorf

2. Traditionelles Ostereierverzieren

Jeder ist herzlich eingeladen, zwei traditionelle sorbische Techniken zum Ostereierverzieren kennen zu lernen, auszuprobieren und anzuwenden.
Traditionelle Ornamente und Muster werden mit Stecknadelköpfen und Federkielen auf das Ei gebracht.
Bei der Wachbossiertechnik wird Wachs in verschiedenen Farben auf das weiße, braune oder zuvor gefärbte Ei getupft. Das farbige Wachs verbleibt auf dem Osterei. Die Wachsreservetechnik ist zeitaufwändiger, da die Ornamente in mehreren Durchgängen mit Wachs aufgetupft und das Ei zwischen dem Wachsen immer wieder in verschiedene Farbbäder getaucht wird. Am Ende wird das Wachs wieder vom Ei genommen.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Kindertagesstätten und an Schüler
der Klassen 1 bis 10.
Termine: 4 Wochen vor Ostern
Voranmeldung: mindestens 3 Wochen vorher
Dauer: ca. 2 Stunden
Gruppengröße: 10 bis 30 Personen
Unkostenbeitrag pro Person: 7,00 €
2 Betreuer der Gruppe haben kostenlosen Eintritt
Museumsscheune Bloischdorf

 

Galerie


Niederlausitzer Heidemuseum Spremberg / Dolnołužyski gólański muzej Grodk

Galerie | Ausstellungen | Angebote für Kinder

Kreismuseum im Kulturschloss des Landkreises Spree-Neiße

Gebäude- / Grundstückssituation

Das Spremberger Schloss, in dem sich das Museum befindet, hat sich über verschiedene Baustufen von einer romanischen Burg bis hin zur spätbarocken Vierflügelanlage entwickelt. Die Baugeschichte ist seit dem 11. Jahrhundert belegt. Der untere Teil des großen Hauptturmes mit seinen bis zu vier Meter dicken Mauern ist der älteste Teil der Schlossanlage.

Charakteristik

Das Niederlausitzer Heidemuseum, das Kreismuseum des Landkreises Spree-Neiße, betrachtet mit seinen Ausstellungen die Heidelandschaft im Südosten des Landes Brandenburg. Am 9. Dezember 1911 als Stadtmuseum ins Leben gerufen, war es in wechselnden Domizilen untergebracht und zog 1997 zum zweiten Mal in das Schloss.

Folgende ständige Ausstellungen und Sammlungen gehören zu seinem Profil:

  • Regional- Schloss- und Museumsgeschichte
  • Volkskunde – regionale Siedlungsgeschichte, sorbisches Brauchtum
  • Industriegeschichte
  • Naturkunde
  • Leben und Werk des in Spremberg geborenen Schriftstellers Erwin Strittmatter

Dabei spielt die Beziehung Mensch-Natur-Kultur in der vom Braunkohlenbergbau geprägten Region eine wichtige Rolle. Die neben dem Schloss errichtete Freianlage gibt einen Einblick in die ländliche Lebensweise der Bauern der Niederlausitz. Die bäuerliche Hofanlage besteht aus einem Wohn-Stallhaus, einer Scheune mit Remise (beides Translozierungen – Nachbauten), einem Ziehbrunnen, einem Taubenständer, einem Bienenstand und einem Backhaus. Mit seiner Innenausstattung und den dazugehörigen Arbeitsgeräten verdeutlicht das über 200 Jahre alte Bauernhaus die ländliche Wohn- und Lebensweise der Heidedörfer um 1900. Das Lapidarium gibt Auskunft über steinerne Zeugen der Niederlausitz.

Sonderausstellungen / Begleitangebote

Drei bis vier jährliche Sonderausstellungen bereichern mit abwechslungsreicher Themenvielfalt das Ausstellungsangebot.

  • Traditioneller Ostereiermarkt mit kleiner Ostereierausstellung im Festsaal des Schlosses am Karfreitag
  • Musikalische und literarische Veranstaltungen im Festsaal des Schlosses
  • Traditionelle Veranstaltungen in der Freianlage und dem Schlosshof, wie Herbstfest oder Kaffeenachmittag zum Heimatfest
  • vielfältige museumspädagogische Angebote
  • Umfangreiches Archiv für Forschungszwecke

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen.Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

Kobiangebote:

1. Leben früher und heute

Einen Tag, wie ihn die Urgroßeltern erlebten, werden wir mit dem heutigen vergleichen. Es gibt Einblicke in die Vorratshaltung der damaligen Zeit, die Ernährung, Beschaffung und das Haltbarmachen.

Ein kurzer Film zeigt historische Handwerke. Geschichte wird so zum spannenden Erlebnis.
Im Anschluss „untersuchen“ wir verschiedene Gerätschaften und probieren einige aus.

Das Angebot findet indoor und outdoor statt und richtet sich an Schüler der Klassen 1 bis 6.
Gruppengröße: 5 bis 20 Personen
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: spätestens 5 Tage vorher
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Eintritt pro Person: 2,00 €

Hinweise:
Bei einer größeren Klassenstärke ist es notwendig, die Klasse zu teilen.

Deshalb bitte evtl. 1/2 Stunde mehr Zeit einplanen.

Niederlausitzer Heidemuseum Spremberg

2. Schlossspiel

Das Schlossspiel ist ein Such- und Orientierungsspiel des Museums. Mittelalterlich verkleidet begeben wir uns auf die Suche nach vorher fotografierten Ausstellungsstücken. Werden alle, einschließlich eines alten Schlüssels, gefunden, dann können wir die Schatztruhe damit öffnen. Zu den gefundenen Objekten gibt es kurze Informationen. So werden alle Bereiche des Hauses beleuchtet und der Sinn eines Museums erläutert.

Dem Alter der Teilnehmer angepasst sind verschiedene Aufgaben zu lösen.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Schüler der Klassen 1 bis 7.
Gruppengröße: 5 bis 20 Personen
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: spätestens 5 Tage vorher
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Eintritt pro Person: 2,00 €

Hinweise:
Bei einer größeren Klassenstärke ist es notwendig, die Klasse zu teilen. Deshalb bitte evtl. 1/2 Stunde mehr Zeit einplanen.

Niederlausitzer Heidemuseum Spremberg

3. Geheime Kräuterkunde

Das Wissen um den Anbau und die Verwendung von Kräutern ist Jahrtausende alt. Es macht Spaß an den Kräutern zu schnuppern, sie zu bestimmen oder davon zu naschen. Aber Vorsicht! Nicht alle sind essbar und müssen veredelt werden. Mit selbst gemachter Butter und Kräutersalz könnt ihr im Anschluss einen kleinen Imbiss genießen. Auf Anfrage gibt es eine Führung durch den Kräutergarten mit Kollegen der Turmapotheke Spremberg.

Das Angebot findet indoor und outdoor statt und richtet sich an Schüler der Klassen 1 bis 7.
Gruppengröße: 5 bis 20 Personen
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: spätestens 5 Tage vorher
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Eintritt pro Person: 2,00 €

Hinweise:
Bei einer größeren Klassenstärke ist es notwendig, die Klasse zu teilen. Deshalb bitte evtl. 1/2 Stunde mehr Zeit einplanen.

Niederlausitzer Heidemuseum Spremberg

4. Waschtag

Mit Zinkwanne, Waschbrett und Wäscheleine wird im Bauerngarten große und kleine Wäsche wieder sauber. Hier erfahrt ihr einiges darüber, was Waschfrauen alles leisten mussten und wie beschwerlich die Pflege der Wäsche war.

Das Angebot findet outdoor statt und richtet sich an Schüler der Klassen 1 bis 5.
Gruppengröße: 5 bis 20 Personen
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: spätestens 5 Tage vorher
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Eintritt pro Person: 2,00 €

Hinweise:
Bei einer größeren Klassenstärke ist es notwendig, die Klasse zu teilen. Deshalb bitte evtl. 1/2 Stunde mehr Zeit einplanen.

Niederlausitzer Heidemuseum Spremberg

 

Galerie


Militärhistorisches Museum Kolkwitz / Wójarsko-stawizniski muzej Gołkojce

Ausstellungen | Angebote für Kinder
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Geheimnisvolle Tiefe – Ausstellung im ehemaligen Schutzbauwerk

Gebäude- / Grundstückssituation

Das Schutzbauwerk der ehemaligen Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR ist ab 1965 erbaut und 1967 in Betrieb genommen worden. Eingesetzt war es im diensthabenden System zur Luftraumaufklärung im zivilen und militärischen Bereich (Kurzbezeichnung: GS-31 der 1.LVD). Das Hauptbauwerk ist 42,50m lang, 18,00m breit und hat drei Untergeschosse bis in 9,93m Tiefe mit 700qm Grundfläche und Raumhöhen von 4m bis 1,50m.

Charakteristik

Seit 2004 wird vom „Kolkwitzer Bunkerfreunde GS-31 e.V.“ ein Teil Kolkwitzer Militärgeschichte bewahrt und der breiten Bevölkerung zugänglich gemacht. Das militärhistorische Museum leistet so auch ein Stück Aufklärungsarbeit, indem ein Hinabsteigen in dieses einst wohlbehütete Geheimnis nun möglich geworden ist.

Die technische Ausrüstung des Schutzbauwerkes und die Darstellung der Luftlage kann in dem unterirdischen Labyrinth ebenso besichtigt werden, wie Unterkünfte und Versorgungseinheiten der Mannschaften.

Sonderausstellungen / Begleitangebote

Die aktive Aufbauarbeit des Vereins erschließt der Ausstellung fortlaufend Neuerungen, die den Besuchern u.a. zu „Besichtigungsterminen mit Überraschungen“ präsentiert werden. Sonderveranstaltungen und Jahrestage mit thematisch abgestimmten Programm sind, wie auch Treffen Ehemaliger, Höhepunkte der Museumstätigkeit.

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen.Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

Kobiangebote:

Geheimnisvolle Tiefe – Ausstellung im ehemaligen Schutzbauwerk

Seit 2004 wird vom „Kolkwitzer Bunkerfreunde GS-31 e.V.“ ein Teil Kolkwitzer Militärgeschichte bewahrt und der breiten Bevölkerung zugänglich gemacht. Durch das Militärhistorische Museum wird ein Stück Aufklärungsarbeit dadurch geleistet, dass ein Hinabsteigen in dieses einst wohlbehütete Geheimnis möglich geworden ist.
Die technische Ausrüstung des Schutzbauwerkes und die Darstellung der Luftlage können in dem unterirdischen Labyrinth ebenso besichtigt werden wie Unterkünfte und Versorgungseinheiten der Mannschaften.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an
Schüler der Klassen 5 bis 12.
Termine: jeden 3. Samstag im Monat  um 9.00 Uhr, 10.30 Uhr  und 12.00 Uhr
Voranmeldung: nein
Dauer: ca. 1,5  Stunden

Hinweise:
Bunkertemperatur beträgt 11° C

Besuch auch zu anderen Zeiten möglich, Voranmeldung dann 1 Woche vorher

Millitärhistorisches Museum Kolkwitz


Lehrpfad „Waldbrandbekämpfung gestern und heute“ Gosda II / Wucbna šćažka “Wójowanje pśeśiwo wognjam něga a źinsa” Gózd II

GalerieAusstellungen | Angebote für Kinder
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Feuerwehrmuseum im Historischen Spritzenhaus

Gebäude- / Grundstückssituation

Als die Gosdaer Freiwillige Feuerwehr Mitte der 90er Jahre in ein neue Geräte­haus umzog, stand die Frage: „Was wird mit dem alten Gebäude, dem historischen Spritzenhaus ?“ Die Idee wurde geboren, in dem er­haltenswerten Gebäu­de Brandschutz und die Brand­bekämpfung historisch aufzuarbeiten, aber auch die zeitgemäße Entwicklung national und international darzustellen. Mit Fördermitteln und viel Eigenleis­tung wurde schließlich das 1930 erbaute Spritzenhaus saniert und mit den zusammengetrage­nen Ausstellungsstücken eingerichtet.

Charakteristik

Geprägt ist die Region um die Gemeinde Gosda II bei Dö­bern vor allem vom Wald – insbesondere den waldbrandgefährdeten Kiefernpflanzungen – und der Braunkohlengewinnung. So sind in der Ausstellung viele interessante Dokumente wie Einsatzunterlagen, Kartenmateri­al, Exponate und Bildmate­rial zur Waldbrandbekämpfung zu sehen.

Folgende Themenkomplexe werden dargestellt:

  • Feuerwachtürme damals und heute
  • Löschgeräte, Löschfahrzeuge, Löschwasserversorgung
  • Waldbrandgefahrenklassen, Waldbrandarten
  • die Besonderheiten des Waldes in der Niederlausitz, einer der brandgefährdetsten Regionen Deutschlands.
  • Dabei sind auch interna­tionale Erfahrungen wie etwa aus Griechenland, Frankreich und Amerika präsent. Dem entsprechend dürfen na­tionale und internationale Ausstel­lungsstücke wie Schutzkleidung und Schutzhelme nicht fehlen.

Sonderausstellungen / Begleitangebote

  • Der Lehrpfad wird durch seine historische Aussagekraft in Verbindung mit der Technikdarstellung genutzt, Kinder und Jugendliche für das Thema „Waldbrandschutz“ zu sensibilisieren und für die Jugendfeuerwehr zu gewinnen.

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen.Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

Kobiangebote:

Waldbrandbekämpfung gestern und heute

Das ehemalige Spritzenhaus wird durch seine historische Aussagekraft in Verbindung mit der Technikdarstellung genutzt, um Kinder und Jugendliche für das Thema „Waldbrandschutz“ zu sensibilisieren und für die Jugendfeuerwehr zu gewinnen.

Das Angebot findet indoor und outdoor statt und richtet sich an Schüler
der Klassen 1 bis 10.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: mindestens 1 Tag vorher

Feuerwehrmuseum Gosda II

 

Galerie


Kirchliches Informations- und Begegnungszentrum Horno / Cerkwiny informaciski a zmakański centrum Rogow

Ausstellungen | Angebote für Kinder
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Gebäude- / Grundstückssituation

Das Begegnungszentrum fand am Umsiedlungsstandort Forst-Eulo sein Domizil in der neu bzw. wiedererrichteten Kirche im neuen Ortsteil Horno. Es wurde am 14.10.2006 eröffnet. In den Kirchenräumen im Obergeschoß ist die Ausstellung untergebracht. Sie trägt den Namen: „Verlorene Heimat. Der Bergbau und seine Auswirkungen auf Kirchen und Kirchengemeinden der Ober- und Niederlausitz „.

Charakteristik

Die Präsentation gibt Einblick in das bergbaubedingte Siedlungsgeschehen in der Nieder- und Oberlausitz zwischen 1924 – dem Beginn der ersten umfassenden Ortsumlagerung – und heute aus dem Blickwinkel der verschwundenen Kirchen und ihrer Gemeinden. In früheren Jahrzehnten hatte man beim Abbau der Kohle nicht die künftige Landschaft im Blick, Fördermengen zählten und Umweltfragen wurden kaum berücksichtigt. Das Schicksal der Bewohner bzw. der Kirchengemeinden war von wirtschaftlichen Zwängen und unzureichenden Entschädigungen geprägt.  Das Thema wird veranschaulicht mit 27 Modellen abgebaggerter Kirchen, 4 Filmstationen mit Kurzfilmen zu den Gemeinden, in denen Betroffene Hintergründe und Schicksale schildern (Themen: Historisches, letzte Gottesdienste, Umbettungen, Verbleib von Kirchengut, Umsiedlungspraxis, Kirchenersatzbau, Kirchenumsetzungen, gerettete Gemeinden, bedrohte Orte), 18 Landkarten von Gebieten, die heute nicht mehr existieren sowie mit Originalexponaten von zerstörten Kirchen.

Sonderausstellungen/ Begleitangebote

  • 2 Recherchestationen ermöglichen die detailreiche Beschäftigung mit den Begleitumständen der Umsiedlungen anhand von Dokumenten, Fotos, Chroniken und Filmen, die in Archiven gesammelt oder von Zeitzeugen zur Verfügung gestellt wurden.
  • 40 Schubladen bergen Pläne und Fotomaterial zu den Kirchen und dem  Kirchengut
  • 20 Lesestationen mit Bildmaterial und Dokumenten zu den Kirchen und historischen Funden

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen.Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

Kobiangebote:

„Verlorene Heimat “ im Dachstuhl der Kirche – Erinnerungen an zerstörte Kirchen

In früheren Jahrzehnten hatte man beim Abbau der Kohle nicht die künftige Landschaft im Blick. Fördermengen zählten und Umweltfragen wurden kaum berücksichtigt. Das Schicksal der Bewohner bzw. der Kirchengemeinden war von wirtschaftlichen Zwängen und unzureichenden Entschädigungen geprägt. Das Thema wird veranschaulicht mit 27 Modellen abgebaggerter Kirchen, 4 Filmstationen mit Kurzfilmen zu den Gemeinden, in denen Betroffene Hintergründe und Schicksale schildern , 18 Landkarten von Gebieten, die heute nicht mehr existieren, sowie mit Originalexponaten von zerstörten Kirchen. Historisches, letzte Gottesdienste, Umbettungen, Verbleib von Kirchengut, Umsiedlungspraxis, Kirchenersatzbau, Kirchenumsetzungen, gerettete Gemeinden, bedrohte Orte sind für die Nachwelt dokumentiert.

Das Angebot findet indoor und outdoor statt und richtet sich an
Schüler der Klassen 6 bis 12.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: spätestens 2 Wochen vorher
Eintritt frei/ Spenden sind willkommen

Kirchliches Informations- und Begegnungszentrum Horno

 


Eisenhütten- und Fischereimuseum Peitz / Hutowy a rybarski muzej Picnjo

GalerieAusstellungen | Angebote für Kinder
Fischerei_Peitz

Technik- und ortsgeschichtliches Museum – Eisenhütte und Fischzucht

Gebäude-/ Grundstückssituation

Um 1550 ließ Markgraf Johann V. das ehemalige Eisenhütten- und Hammerwerk Peitz errichten. Die Grundlage zur Erbauung des Werkes bildete der einheimische Raseneisenstein, der bis etwa 1856 im Hochofen verhüttet wurde. Aus dem gewonnenen Roheisen entstanden Kanonenrohre, Kanonenkugeln, Gebrauchs- und Haushaltsgegenstände und sogar Glocken. Das heutige Eisenhütten- und Fischereimuseum beherbergt die älteste erhaltene Gießereianlage Deutschlands. Die Anlage stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und ist teilweise funktionstüchtig.

Charakteristik

Die historische Hochofenhalle aus dem Jahre 1810 ist das Herzstück des Museums. Sie verkörpert den technologischen Stand der frühindustriellen Eisengießerei des 19. Jahrhunderts. Der besondere Reiz der Schauanlage besteht in seiner weitestgehenden Erhaltung als bauliches und technisches Denkmal. Im rechten Seitenflügel des Hochofengebäudes ist die Dauerausstellung  „Das Hüttenwerk Peitz – Aufstieg und Niedergang eines Industriestandortes“ zu besichtigen.

Im linken Seitenflügel ist das Fischereimuseum untergebracht. Mit zahlreichen Exponaten und Inszenierungen wird viel Wissenswertes zur Geschichte und Tradition der Fischerei, der Teichwirtschaft Peitz sowie zur  regionalen Binnenfischerei vermittelt.

Weiterhin befindet sich im Museum eine eindrucksvolle Mineraliensammlung sowie eine informative Ausstellung rund um das Thema Wasser im Turbinenhaus am Museum.

Sonderausstellungen/ Begleitangebote

  • gelegentlich werden Sonderausstellungen präsentiert
  • auf Vorreservierung wird Aluminiumschaugießen mit dem traditionellen „Handformen“ durchgeführt
  • für Schulklassen werden Projekt- und Wandertage gestaltet
  • verschiedene Großveranstaltungen wie das Konzert „Sounds of Hollywood“ und der alljährliche „Fischzug in Peitz“ locken tausende Gäste in die Fischer- und Festungsstadt Peitz
  • das traditionelle Klemmkuchenbacken wird im Museum auf Vorreservierung durchgeführt
  • Zu Mittag lädt die Gaststätte „TeichGutPeitz“ direkt am Museum ein
  • die Teichlandschaft kann auf dem ca. 2,3 Km langen Teichlehrpfad zwischen Peitz und Maust erkundet werden
  • Führungen durch das Peitzer Teichgebiet können gebucht werden

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

1.Führung durch das Eisenhütten- und Fischereimuseum Peitz

Das historische Eisenhüttenwerk Peitz, unmittelbar an den Peitzer Teichen gelegen, zählt zu den bedeutendsten technischen Denkmalarealen Brandenburgs. Die Hochofen- und Gießereihalle von 1810 beherbergt eine teilweise funktionstüchtige Gießereianlage aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die Besucher erfahren in der Führung viel Wissenswertes über die Gießerei selbst, über die Geschichte des Werkes und der Region. Des Weiteren erhalten sie interessante Informationen zur Fischerei.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Schüler der Klassen 1 bis 13
Termine: nach Absprache
Dauer: ca. 1 -1,5 Stunden
Voranmeldung: spätestens eine Woche vorher
Eintritt pro Person: 2,00 €

Eisenhütten- und Fischereimuseum Peitz

2. Aluminiumschaugießen

Das Aluminiumschaugießen mit dem traditionellen „Handformen“ wird in der historischen Hochofenhalle des Eisenhütten- und Fischereimuseums durchgeführt. Unsere Gäste erhalten während der Vorführung fachkundige Erläuterungen von einem gelernten Former und Gießer.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Schüler der Klassen 5 bis 13
Termine: nach Absprache
Dauer: ca. 1 Stunde
Voranmeldung: spätestens drei Wochen vorher
Gruppenpreis: 120,00 €

Eisenhütten- und Fischereimuseum Peitz

3. Klemmkuchenbacken

Im Eisenhütten- und Fischereimuseum Peitz befindet sich eine historische Sammlung von Klemmkucheneisen. Nach einem original überlieferten Rezept um 1900 werden die leckeren Klemmkuchen mit Hilfe eines Klemmkucheneisens im Kupolofen in der Hochofenhalle des Museums gebacken.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an alle Altersgruppen.

Termine: nach Absprache
Dauer: ca. 1 Stunde
Voranmeldung: spätestens 2 Wochen vorher
Preis pro Person: 1,00 € p. P. für Kinder und Schüler

Eisenhütten- und Fischereimuseum Peitz

 

Galerie


Spielzeugmuseum Kackrow / Muzej grajkow Kokrjow

Galerie Ausstellungen | Angebote für Kinder
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Liebe zum Detail und Sammelleidenschaft

Gebäude- / Grundstückssituation

Die Ausstellung ist in einem Seitenflügel des Wohnhauses der Familie Knabe untergebracht. Die zahlreichen Vitrinen hat Herr Knabe selbst gebaut und mit einer Beleuchtung versehen. Das Haus befindet sich direkt am Dorfplatz im Kolkwitzer Ortsteil Kackrow, der von Glinzig aus gut zu erreichen ist. In unmittelbarer Nähe lädt das bekannte und beliebte Ausflugslokal „Koselmühle“ zur Einkehr ein.

Charakteristik

Die Ausstellung entführt den Besucher in die Kinderwelt zwischen 1880 und 1980. Puppen und Teddybären, Kaufmannsläden und Puppenwagen, Spiele und Kinderbücher und vieles, was Kinderherzen höher schlagen lässt, werden hier präsentiert. Zu Beginn hat Christine Knabe das Spielzeug ihrer Kinder und ihr eigenes Spielzeug gesammelt. Als ihre Söhne erwachsen wurden und ausgezogen sind, haben die Eheleute Knabe die Räume im Wohnhaus für die Ausstellung umgestaltet. Mittlerweile werden auch in der benachbarten Garage Puppenwagen gezeigt. Besucher können Porzellankopf- und Schildkröt-Puppen bestaunen. Sogar Puppen aus dem Filmstudio Babelsberg sind hier ausgestellt. Einen ganz besonderen Schatz stellen die vielen Puppenhäuser und Kaufmannsläden dar, die Christine Knabe mit viel Liebe zum Detail und passend zum Jahrgang ergänzt.

Sonderausstellungen / Begleitangebote

Der Grundstock der Ausstellung bleibt das ganze Jahr über bestehen. Die Schau wird zu Weihnachten und Ostern mit historischen Dekorationselementen passend zum Anlass ausgestattet. Zusätzlich bevölkern zahlreiche Kinderwagenmodelle der letzten 100 Jahre, vor allem ZEKIWA-Wagen, den Hof der Knabes.
Zu Weihnachten und zu Ostern erwarten den Besucher kleine Festangebote.

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen.Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

Kobiangebote:

Historische Puppen und Spielzeuge

Puppenwagen und Puppenstuben, Küchen, Kaufläden, Puppen und Spielzeug – im Wesentlichen aus einem Zeitraum von etwa 1880 bis 1960 – sind in der Ausstellung zu sehen. Präsentiert werden Schildkröt-Puppen, Käthe-Kruse-Puppen, Porzellankopf- und Massepuppen, Teddys und auch Schaufensterpuppen. Zeit und Ruhe sollten die Besucher allerdings mitbringen, denn viele Dinge in den Vitrinen sieht man erst beim zweiten Rundgang.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Vorschulkinder und Erstklässler.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: spätestens 2 Wochen vorher
Gruppengröße: 10 Personen
Eintritt pro Person: 1,00 €

Spielzeugmuseum Kackrow

 

Galerie


Heimatstube Tschernitz / Domowniska śpa Cersk

SchuleTschernitz

Gebäude- / Grundstückssituation

Die Tschernitzer Heimatstube wurde in Räumen des über hundertjährigen Schulgebäudes, der so genannten „Roten Schule“, untergebracht. Die Schule wurde am 4. Juli 1907 eingeweiht und ist das markanteste Gebäude im Ort. Das Gebäude bietet ausgezeichnete Bedingungen für ein breit angelegtes Vereinsleben. So hat auch der Heimatverein „Föhrenfließ e.V.“ hier mit seiner Sammlung ein Domizil gefunden. Besuchern wird eine Ausstellung historischer Gegenstände, Dokumentationen und Fotos aus längst vergessenen Tschernitzer Zeiten angemessen präsentiert.

Charakteristik

In der Ausstellung konzentriert sich die Heimatstube auf die Geschichte der Glasindustrie im Ort. Von 1829 bis 1984 wurde in der zweitältesten Glashütte in der Region Hohlglas hergestellt. Im Anschluss daran begann die Bildschirmproduktion, die im Jahr 2007 eingestellt wurde. Die Exponate zeigen überwiegend Produkte aus den Jahren bis 1984.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Schulgeschichte des Ortes, die 1870 begann und im Jahre 2003 endete.

In der Heimatstube kann man weiterhin historische Gebrauchsgegenstände aus Haushalt und Gewerbe betrachten.

Sonderausstellungen / Begleitangebote

  • Herausgabe von Publikationen (u.a. zur Schulgeschichte)
  • Soziokulturelles Zentrum in Ort in Zusammenarbeit mit Heimatstube

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen.Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

Kobiangebote:

Rote Schule und buntes Glas

Heimatstube Klein Kölzig / Domowniska śpa Mały Kólsk

GalerieAusstellungen | Angebote für Kinder
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Kunsthandwerk und Dorfgeschichte – Sammlung in der „Alten Ziegelei“

Alte Ziegelei und Heimatstube Klein Kölzig / Stara cyglownja a Domowniska śpa Mały Kólsk

Gebäude- / Grundstückssituation

Seit der Rekonstruktion im Jahr 2005 erwartet die Besucher die einzige Ziegelei mit vollständig erhaltenem Ringbrandofen in der Region. Die Heimatstube ist seit 2013 in der „Alten Ziegelei“ untergebracht. Auf allen drei Ebenen werden Erlebnisse und geschichtliche Hintergründe geschildert, die von der Nutzung des Ziegeleigebäudes zeugen.

Charakteristik

In der Heimatstube sind Exponate, Dokumente und Fotos zur Ortsgeschichte, dem dörflichen Leben mit seinen Vereinen, zum Bergbau sowie zum Kunsthandwerker des Ortes, dem Holzschnitzer Karl Gierscher, ausgestellt. Eine besondere Attraktion für Besucher ist die Ausstellung geologischer Funde aus den umliegenden Tagebauen.

Während Mitglieder des Ziegeleibahnvereins das Objekt vorstellen, erhält man Einblicke in die Produktionsabläufe, die durch schwere Handarbeit gekennzeichnet sind. Außerdem wird man in das Geheimnis eingeweiht, warum das Gebäude die schwierige Zeit nach Einstellung der Produktion überlebt hat.

Der Verein „Klein Kölziger Ziegeleibahn e.V.“ hat im Jahr 2008 mit dem Wiederaufbau der einstigen Feldbahn begonnen. Diese wurde in das Gelände der Ziegelei eingebettet. Die Geschichte der Feldbahn in Klein Kölzig wird durch den Betrieb historischer Fahrzeuge auf den Bahnstrecken anschaulich dargestellt.

Sonderausstellungen / Begleitangebote

Im April bzw. Mai wird die Saison mit der Feldbahn und dem Tag der offenen Tür in der Ziegelei eröffnet.

Im Mai bzw. Juni findet am Wochenende nach Himmelfahrt eine gemeinsame Veranstaltung mit der Waldeisenbahn Bad Muskau und dem Förderverein Geopark Muskauer Faltenbogen statt. Ebenfalls im Mai bzw. Juni erleben die Besucher mit dem Fahrrad und der Bahn das Geoparkwochenende im Geopark.

Am dritten Advent stimmt der Weihnachtsmarkt an der „Alten Ziegelei“ die Gäste auf die Weihnachtszeit ein.

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen.Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

Kobiangebote:

1. Kunsthandwerk und Dorfgeschichte

In der Heimatstube wurden Exponate, Dokumente und Fotos zur Ortsgeschichte, zum dörflichen Leben mit seinen Vereinen, zum Bergbau, zur Klein Kölziger Ziegelei und zum Kunsthandwerker des Ortes (Holzschnitzer Karl Gierscher) zusammengetragen.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Schüler der Klassen 1 bis 10.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: spätestens 2 Wochen vorher

Heimatstube Klein Kölzig

2. Auf den Spuren Lausitzer Ziegel und Feldbahnen

Die Tradition des Ziegelbrennens in Klein Kölzig reicht weit in das 19. Jahrhundert zurück. Nachdem seit 1840 die ersten kleinen privaten Ziegeleien entstanden, errichtete 1892/94 die Aktiengesellschaft Großer Kurfürst Berlin eine Ziegelei in Klein Kölzig, dessen Kernstück ein Ringofen mit 18 Brennkammern ist. 1920 wird für den Tontransport eine Feldbahn in Betrieb genommen, welche eine Länge von 4,5 km hatte. Die Besucher erwartet die einzige Ziegelei mit vollständig erhaltenem Ringbrandofen in der Region. Während der Führung durch das Objekt werden Einblicke in die durch schwere Handarbeit gezeichneten Produktionsabläufe gegeben und unter anderem das Geheimnis gelüftet, warum das Gebäude die schwierige Zeit nach der Einstellung der Produktion überlebt hat. Abschließend erfolgt eine Fahrt mit der Feldbahn auf dem Rundkurs.

Das Angebot findet indoor und outdoor statt und richtet sich an Schüler der Klassen 4 bis 12.
Termine: Montag bis Sonntag nach Absprache
Voranmeldung: spätestens 1 Woche vorher
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Gruppengröße: 10 bis 25 Personen
Eintritt pro Person: 3,50 €
Gruppenpreise auf individuelle Anfrage
Fahrt mit der Ziegeleibahn:
pro Kind: 1,50 €, pro Erwachsener: 3,00 €

Heimatstube Klein Kölzig

 

Galerie


Heimatstube Groß Kölzig / Domowniska śpa Wjeliki Kólsk

Erlebbare Heimatgeschichte im ursprünglichen Ortskern – Altbergbau im Muskauer Faltenbogen 

Gebäude- / Grundstückssituation

Die Arbeitsgruppe Heimatforschung präsentiert ihre Exponate in zwei Gebäuden. Zum einen erwarten die Ausstellungsbereiche Schulgeschichte und Industriegeschichte ihre Gäste mitten auf dem Dorfanger in Nähe der Kirche im Gebäude und auf dem Grundstück der historischen Schule, einem stattlichen Klinkerbau aus dem 19. Jahrhundert. Zum anderen ist der Ausstellungsbereich Landwirtschaft in der alten Gaststätte Hayasche, in der Muskauer Straße, untergebracht.

Charakteristik

Ziel der Ausstellung ist, die Entwicklung des Ortes vom sorbisch / wendischen Dorf zur Industriegemeinde nachzuzeichnen. Dabei wird besonders die „Heimatliche Landschaft“ unter einem eiszeitlich-geologischem Blickwinkel (Gebiet des „Muskauer Faltenbogens“) betrachtet. Das findet seinen Ausdruck in Darstellungen zu Geologie, Geomorphologie und der Veränderung der Landschaft durch den Menschen; und hier steht die Geschichte des Braunkohlenbergbaus (Altbergbau) der Grube „Conrad“ im Mittelpunkt. Unlängst wurde die Präsentation durch eine Dokumentation zu den Kampfhandlungen im Ort und der Region während des Zweiten Weltkrieges sowie deren Ergebnisse erweitert.

Sonderausstellungen / Begleitangebote

Die Präsentation wird in Abständen durch Sonderausstellungen erweitert.

  • Außerhalb der Öffnungszeiten sind spezielle Führungen zur Bergbaugeschichte und Kirche, auch für Schulklassen möglich.
  • Geführte Fahrradexkursionen durch die Umgebung, beginnend in der Heimatstube und im Weiteren die Themen Bergbaugeschichte, Landschaft, Geschichte und Frühgeschichte (Hügelgräber in der Flur) behandelnd
  • Aktionen zum „Tag des offenen Denkmals“

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

1. Aus dem Tagebuch der Erde – Erdgeschichtliche Entwicklung unserer Heimatlandschaft

Auf der Altbergbautour erfahren die Schüler, wie die Kohle entstanden ist, unter welchen Umständen sie früher abgebaut und dann zu den Industrieanlagen befördert wurde. Das Projekt wird als Wanderung oder Fahrradexkursion angeboten.

Das Angebot findet outdoor statt und richtet sich an Schüler der Klassen 7 bis 10.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: spätestens 5 Tage vorher
Eintritt pro Person: nach Absprache

Heimatstube Groß Kölzig

2. Woher wir wissen, was früher geschah

Die Zeugnisse der Vergangenheit zeigen in Schrift, Bild und Gegenstand, wie die Menschen früher gelebt und gearbeitet haben.

Das Angebot findet indoor und outdoor statt und richtet sich an Schüler der Klassen 4 bis 6.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: spätestens 5 Tage vorher
Gruppengröße: 5 bis 30 Personen
Eintritt pro Person: nach Absprache

Heimatstube Groß Kölzig

3. Aus alter Zeit – Heimatsagen und Spukgeschichten

Rund um Groß Kölzig wurden, wie in der gesamten Niederlausitz, schon immer Sagen und Geschichten erzählt. Einige Orte zeugen noch heute davon und können von den Schülern erkundet werden.

Das Angebot findet indoor und outdoor statt und richtet sich an Schüler der Klassen 1 bis 7.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: spätestens 5 Tage vorher
Gruppengröße: 5 bis 30 Personen
Eintritt pro Person: nach Absprache

Heimatstube Groß Kölzig

4. Unsere Prangerlinde erzählt – die Dorfgerichtsbarkeit , Siedlungsgeschichte alter Kirchenorte und Versaillengüter

Den Schulklassen wird die Dorfgerichtsbarkeit erläutert, und die Schüler erfahren, welche Rolle dabei die Prangerlinde gespielt hat. Anhand der Kirchengeschichte kann die Siedlungsgeschichte rund um Groß Kölzig nachvollzogen werden.

Das Angebot findet indoor und outdoor statt und richtet sich an Schülerder Klassen 4 bis 7.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: spätestens 5 Tage vorher
Gruppengröße: 5 bis 30 Personen
Eintritt pro Person: nach Absprache

Heimatstube Groß Kölzig

5. Wie die Menschen früher lebten und arbeiteten – Landwirtschaft und Bergbau

In der Heimatstube werden hauswirtschaftliche, landwirtschaftliche und bergbauliche Gegenstände bzw. Geräte der Glasherstellung ausgestellt. Sie dokumentieren das Leben und die schwere Arbeit früherer Zeiten.

Das Angebot findet indoor und outdoor statt und richtet sich an Schüler der Klassen 4 bis 7.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: spätestens 5 Tage vorher
Gruppengröße: 5 bis 30 Personen
Eintritt pro Person: nach Absprache

Heimatstube Groß Kölzig

6. Wie Schule früher war

Die Kinder erleben eine Schulstunde wie zu Omas und Opas Zeiten und erfahren, welche Rolle dabei ein Rohrstock gespielt hat.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Schüler der Klassen 1 bis 7.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: spätestens 5 Tage vorher
Gruppengröße: 5 bis 30 Personen
Eintritt pro Person: nach Absprache

Heimatstube Groß Kölzig

7. Erinnerungen an eine schreckliche Zeit

Zeitzeugen erzählen aus den Kriegs- und Nachkriegszeiten.

Das Angebot findet indoor und outdoor statt und richtet sich an Schüler der Klassen 7 bis 10.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: spätestens 5 Tage vorher
Gruppengröße: 5 bis 30 Personen
Eintritt pro Person: nach Absprache

Heimatstube Groß Kölzig


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