Kategorie Archiv: Museen

Ausstellung Gubener Tuche und Chemiefasern / Gubinske sukna a chemiske nitki

Ausstellungen | Angebote für KinderTuche Guben Büro_skaliert

Geschichte der Gubener Tuchmacher und des ehemaligen Chemiefaserwerkes

Gebäude- / Grundstückssituation

Die Ausstellung „Gubener Tuche“ befindet sich in einem denkmalgeschützten Fabrikgebäude direkt neben dem Stadt- und Industriemuseum in Guben. Sie ist im anderen Flügel des Gebäudes untergebracht und liegt am Friedrich-Wilke-Platz, wo sie 2013 nach fünf Jahren an ihren heutigen Standort verlegt wurde.

Charakteristik

Die Ausstellung „Gubener Tuche“ wurde durch das Engagement des Vereins „Gubener Tuche und Chemiefasern e.V.“ und mit Unterstützung der Stadt Guben geschaffen. Sie stellt ein bedeutendes Stück Industriegeschichte dar und beleuchtet die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.
Sie umfasst zwei thematische Schwerpunkte: die Geschichte des Chemiefaserwerkes Guben und die Tradition der Tuchmacherei in der Region. Gezeigt werden historische Arbeitsgeräte, Dokumente, Bücher sowie zahlreiche Alltagsgegenstände aus der Produktion des Chemiefaserwerks. Im Bereich der Tuchmacherei stehen Mode und Stoffmuster im Fokus, darunter eine vollständige Kollektion von 1873 bis 1990.
Die Ausstellung bietet Industriegeschichte zum Anfassen und vermittelt Wissen über das Tuchmacherhandwerk vom 11./12. Jahrhundert bis zum Niedergang 1997. Ursprünglich aus einer geplanten Chronik entstanden, entwickelte sich durch zahlreiche gesammelte Exponate ein umfassendes Museum, das 2008 erstmals eröffnet wurde.

Sonderausstellungen / Begleitangebote

Die aktive Aufbauarbeit des Vereins „Gubener Tuche und Chemiefasern e.V. erschließt der Ausstellung fortlaufend Neuerungen, die den Besuchern u.a. in Sonderausstellungen präsentiert werden. Sonderveranstaltungen und Jahrestage mit thematisch abgestimmten Programmen sind, wie auch die Treffen ehemaliger Textilarbeiterinnen und Chemiefaserwerker, Höhepunkte der Museumstätigkeit.

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen.Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

Kobiangebot:

Museumsrallye (Kennenlernen des Museums auf spielerische Art und Weise)

Mit einer Museumsrallye soll der Besuch der Ausstellung Gubener Tuche und Chemiefasern für Kinder und Jugendliche zu einem besonderen Erlebnis werden. Nach einem Einblicke in die Geschichte der Gubener Tuchmacher und des ehemaligen Chemiefaserwerkes erhalten die Schüler/innen Fragebögen und können nun selbstständig die Ausstellung erkunden. Durch einen aufmerksamen Besuch sind alle Fragen lösbar und die Nachhaltigkeit des Besuches wird gefördert.
Im Anschluss werden die Fragebögen gemeinsam mit dem Museumspersonal ausgewertet und es folgt eine kleine „Siegerehrung“ (Preise und Urkunden werden vom Museum gestellt). Danach findet ein kleines Fotoshooting mit Mänteln aus Mantelstoff der Gubener Wolle statt. Gern wird auch das Transportmittel des CFG, die Echse, für ein schönes Foto genutzt.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Schüler der Klassen 5 bis 7.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: mindestens 2 Wochen vorher
Dauer: ca. 1,5 bis 2 Stunden
Gruppengröße: 5 bis 20 Personen

Galerie


Slawenburg Raddusch / Słowjańske groźišćo Raduš

Galerie | Ausstellungen | Angebote für Kinder
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130.000 Jahre Geschichte in der Niederlausitz

Gebäude- / Grundstückssituation

Archäologische Funde belegen, dass bereits im frühen Mittelalter, ab dem 9. Jahrhundert, slawische Siedlungen an diesem Ort existierten. Der Stamm der Lusizi errichtete am Rande des Spreewaldes eine Vielzahl von Flucht- und Speicherburgen, deren Anzahl sich auf rund 30 beläuft. Der Radduscher Ringwall wies einen Durchmesser von 57 Metern, eine Breite von über 10 Metern sowie eine Höhe von bis zu 9 Metern auf.

Die heutige „Slawenburg Raddusch“ erinnert die an die Kultur der Slawen im Spreewald. Sie entstand als äußerliche Idealrekonstruktion einer slawischen Burg des 9./10. Jahrhunderts. Es wurden nicht nur die Ausgrabungsergebnisse von Raddusch selbst, sondern auch Untersuchungsresultate von anderen Wallanlagen der Niederlausitz, Sachsens und Polens berücksichtigt. Die Konstruktion besteht aus einem hohlen Betonring, der alle nötigen Räume von der Ausstellung mit Burgladen bis zum Café aufnimmt und einer Verkleidung aus Eichenholz und Lehm, die das vermutliche ursprüngliche Äußere imitiert.

Das großzügige Außengelände bietet viel Platz zum Entdecken und Toben. Der »Zeitsteg« mit seinen Landschaftsinseln führt den Besucher durch 12 000 Jahre Pflanzenwelt.
Picknickplätze laden zum Innehalten und Genießen der artenreichen Wiesenflächen mit ihren mannigfachen Kräutern und Bäumen ein. Ein monumentaler Stier aus Holz prägt den Spielbereich am Rande des Hauptweges. Der Stier zieht einen dicken Eichenstamm zur Burg. Die Skulptur und andere Installationen fordern zum Spielen und Verweilen auf.

Charakteristik

Im Inneren der Burgmauer verbirgt sich eine der modernsten archäologischen Ausstellungen Deutschlands die einen Bogen von der frühesten Besiedlung in der Steinzeit bis in das slawischen Mittelalter spannt. Die Dauerausstellung präsentiert vor allem Ergebnisse und Funde aus den vielfältigen archäologischen Ausgrabungen, die vor dem Braunkohleabbau in den Niederlausitzer Tagebaurevieren stattfanden. Bedeutende Originalfunde – Leihgaben von verschiedenen Museen und Institutionen aus Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern – erzählen die Geschichte der Niederlausitz.

Sonderausstellungen / Begleitangebote

Kind- und familiengerechte aber auch kuratorische Führungen mit vielen Hintergrundinformationen sowie Mitmach-Aktionen bieten den Besuchern einen Einblick in den Alltag der Slawen im Mittelalter.

Angebote für Kinder

Unsere Erlebnisangebote:

  • Geschichte der Niederlausitz
  • Die Pflanzenwelt der letzten 12 000 Jahre
  • Kinderspiele des Mittelalters
  • Bogenschießen wie die Slawen
  • Slawen-Quiz mit tollen Preisen
  • diverse Events, mit Speerwerfen und Slawen-Olympiade

Angebote unter: www.slawenburg-raddusch.de

Galerie


Heimatstube Welzow / Domowniska śpa Wjelcej

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GalerieAusstellungen |  Angebote für Kinder
Domizil der Heimatforscher

Gebäude- / Grundstückssituation

Der „Heimatverein Welzow e.V.“ hat seine Heimatstube im Parterre eines Wohnhauses eingerichtet. In zwei Räumen eines ehemaligen Ladengeschäftes ist die Sammlung untergebracht. Der erste Raum beherbergt die Dauerausstellung. Ein zweiter Raum steht für Sonderausstellungen und die Aufbewahrung von Dokumentationen und der Fotosammlung zur Verfügung.

Charakteristik

Mit der Heimatstube hat der Verein das Ziel, die Geschichte der Stadt Welzow über museale Exponate in verschiedenen Themenkomplexen zu dokumentieren. Schwerpunkte in der Exposition bilden die Bereiche Kohle- und Glasindustrie, Schul- und Vereinsgeschichte.

Sonderausstellungen / Begleitangebote

In dem dafür vorgesehen Raum der Heimatstube führt der Verein mindestens eine Sonderausstellung pro Jahr durch, sie wird wesentlich mittels Leihgaben bestückt.

Sehr engagiert ist der Verein bei der Etablierung einer kontinuierlichen Ausstellungstradition in der Heimatstube. Hier sollen hauptsächlich Kunstausstellungen mit regionalem Bezug stattfinden.

Wesentliches Augenmerk des Heimatvereins liegt in der Erarbeitung und Publikation heimatkundlicher Schriften.

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen.Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

Kobiangebote:

Industriegeschichte zwischen Kohle und Glas

Mit der Heimatstube verfolgt der Heimatverein Welzow e. V. das Ziel, die Geschichte der Stadt Welzow über museale Exponate in verschiedenen Themenkomplexen zu dokumentieren. Schwerpunkte in der Exposition bilden die Bereiche Kohle- und Glasindustrie, Schul- und Vereinsgeschichte.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Vorschulkinder bis zur Klassenstufe 10.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: spätestens zwei Wochen vorher

Heimatstube Welzow

 

Galerie


Ostereiermuseum Sabrodt / Muzej jatšownych jajkow Zabrod

Galerie  |  Angebote für Kinder
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wunderschön gearbeitete Ostereier in verschiedenen Techniken aus aller Welt, Bräuche und Spiele ums Ei, sowie Eierbecher, – wärmer oder -behälter stellen sich vor

Gebäude- / Grundstückssituation

Das Ostereiermuseum befindet sich in einem für diese Gegend typischen Vierseitenhof. Hier in Sabrodt im Hause Matthes Kujasch wurden Sprache, Brauchtum und das Eierverzieren gepflegt. Heute führt seine Enkeltochter, Dorothea Tschöke, diese Traditionen weiter.

Charakteristik

Das Ostereiermuseum Sabrodt bietet eine Ausstellung rund ums Ei. Zu sehen sind Ostereier aus aller Welt, die von Mitgliedern des „Lausitzer Heimatverein e.V.“ seit 1971 gesammelt wurden, sowie Siegerkollektionen vom sorbischen „Ostereierwettbewerb Bautzen“. Besucher erfahren Wissenswertes über Bräuche zu verschiedenen Jahreszeiten und Spiele mit Eiern. Neben Eiern in den verschiedensten Techniken und aus unterschiedlichen Materialien präsentiert die Ausstellung außerdem Eierbecher, Eierwärmer, Eierbehälter, Eierbringer, Eierleger, Eierstecher und viele andere Eiobjekte. Im Museum befindet sich weiterhin die größte Blaudruckmodel von Brandenburg und Sachsen.
Der 1955 in Sabrodt gedrehte Film „Wenn Jan und Lenka Hochzeit machen“ zeigt die sorbische Hochzeit. Diesen und weitere Filme zum sorbischen/wendischen Brauchtum, zu Eierbräuchen der Welt und zu den Sehenswürdigkeiten der Lausitz können sich Besucher ansehen.
Ein Fränkischer Eierbrunnen wurde nachgebaut und kann in den Außenanlagen besichtigt werden.

Sonderausstellungen / Begleitangebote

Die sorbischen/wendischen Eierverziertechniken kann man im Museum nicht nur anschauen, sondern auch in Kreativkursen erlernen. In der Eiermalerwerkstatt haben Besucher die Möglichkeit, mit ihren selbst gestalteten Kunstwerken an einem museumsinternen Wettbewerb teilzunehmen. Dabei können auch besonders ausgefallene Eier angefertigt werden, z.B. eine Landschaft im Ei.
In jedem Jahr sind die preisgekrönten Ostereier vom sorbischen „Ostereierwettbewerb Bautzen“ zu sehen.
Auf einer Wanderausstellung zum Thema Blaudruck werden die Techniken des Blaudrucks erklärt und man erfährt die Unterschiede zwischen dem Blaudruck mit Modeln, dem Industriedruck und dem handgemachten Siebdruck.

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen.Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

Kobiangebote:

Alles ums Ei – sorbisch und weltweit – Eierbringer, Eierleger, Eiobjekte und viel Witziges rund um das Ei und Eiförmiges

Eierbringer, Eierleger, Eiobjekte und viel Witziges rund um das Ei und Eiförmiges: Preisgekrönte Ostereier vom Bautzener Wettbewerb, Bräuche um das Ei in Deutschland, Eiermalerwerkstatt mit der Möglichkeit der Teilnahme am Wettbewerb. Man kann fühlen, schmecken, riechen und hören in der Wunderwelt „Alles ums Ei“. Kurios und einmalig sind viele Exponate des Museums.
Mädchen können eine wendische Tracht anlegen.
Begleitend dazu können historische Filme zu Bräuchen der Sorben und Wenden angesehen werden.
Das Angebot findet indoor oder auch outdoor statt und richtet sich an Vorschulkinder sowie Schüler bis zur Klasse 12.
Termine: nach Absprache, Montag bis Sonntag auch am Abend oder nachts als Lichterfest
Voranmeldung: spätestens 2 Stunden vorher
Gruppengröße: 5 bis 50 Personen
Eintritt pro Person: 3,50 €
Unkostenbeitrag pro Person (für Material o.ä.): 3,00 €

Folgende Arbeitsmaterialien müssen mitgebracht werden:
ausgeblasene Eier oder frische weiße Eier

Hinweise zum Angebot:
Viele Spiele und Wettbewerbe lustiger Art auf dem Hof oder im Garten sind möglich. Auf Wunsch erfolgen eine kleine Kräuterkunde im Garten mit Verkostung oder auch der Umgang mit Stockbrot, Sol- oder Zwiebelschaleneiern.

Unter der Voraussetzung, dass Honorar und Fahrkosten erstattet werden, kommt das Angebot auf Wunsch auch in die Kita oder Schule.

Ostereiermuseum Sabrodt

Galerie


Wendisches Museum Cottbus / Serbski muzej Chóśebuz

GalerieAusstellungen |  Angebote für Kinder

Regionalmuseum der Niederlausitz für sorbische / wendische Geschichte und Kultur

Gebäude- / Grundstückssituation

Das Wendische Museum befindet sich seit 1994 in einem klassizistischen ehemaligen Wohn- und Handelshaus in der Cottbuser Altstadt unweit des Altmarkts. Das Gebäude wurde vollständig saniert, die gesamte Ausstellungsfläche wurde erneuert. Es besteht ein neuer Service-Bereich zum Besucherempfang mit Garderobe und Schließfächern. Ein neu gestalteter Empfangsraum mit einem Einführungsfilm zur Ausstellung wurde geschaffen. Die Dauerausstellung im ersten Obergeschoss wurde als ein geschlossener Rundgang konzipiert. Das Museum besitzt einen reizvollen kleinen Innenhof mit einer traditionellen „sorbischen Linde“. Der Vorplatz wurde 2005 mit einer bronzenen Plastik von Peter Buth gestaltet, die den auf einem Findling sitzenden Wassermann, eine sorbische/wendische Sagenfigur, darstellt.

Charakteristik

Die Ausstellung zeigt ein neues, hochwertiges Design- und Farbkonzept, eine individuelle Raumgestaltung, neue mediale Angebote, die die niedersorbische Sprache erlebbar werden lassen. Die Ausstellung des Wendischen Museums vermittelt Einblicke in die Vor- und Frühgeschichte und behandelt auch die Themen sorbische / wendische Volkskunst, bildende Kunst, Sprache, Schrifttum, Literatur, Musik, Volkstrachten, Lebensweise und Brauchtum, wendische Münzen und Orden sowie die Postgeschichte der Sorben. Der Besucher erfährt, dass die autochthonen Slawen Deutschlands ursprünglich ein Gebiet besiedelten, dessen westlichste Ausläufer von Schleswig-Holstein im Norden bis nach Oberfranken im Süden des Landes reichten, sowie dass der wendische Anteil an der deutschen Geschichte und Volkswerdung größer ist als oftmals vermutet wird und sich durchaus nicht nur auf die Lausitz beschränkt.

Sonderausstellungen / Begleitangebote

In wechselnden Sonderausstellungen werden geschichtliche, literarische, volkskundliche und künstlerische Themen behandelt. Die Ausstellungen werden zweisprachig (deutsch-niedersorbisch / wendisch) gestaltet. Mehrmals im Jahr finden ausstellungsbegleitende Veranstaltungen, Konzerte, Lesungen, wendische Gesprächsrunden (Serbske blido) und Brauchtumsveranstaltungen statt.
Führungen werden deutsch wie auch in beiden sorbischen (wendischen) Sprachen angeboten.

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen.Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

Kobiangebote: Gruppenangebote im Wendischen Museum Cottbus

1. Kulturelle Vielfalt – Die Lausitz ist bunt
2. Sorbische Osterbräuche
3. Sorbische Sagenwelt
4. Sorben/Wenden in der Zeit des Nationalsozialismus
5. Sorbische/Wendische Kultur und Geschichte
6. Witaj! – Sorben/Wenden kennenlernen und in Cottbus entdecken
7. Stadtrallye – Wendisches Cottbus/Chóśebuz

 

Galerie


Wendisch-Deutsches Heimatmuseum Jänschwalde / Serbsko-nimski domowniski muzej Janšojce

GalerieAusstellungen | Angebote für Kinder
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Vermittlung und Bewahrung von Brauchtum und Sprache

Gebäude- / Grundstückssituation

Das Museum liegt im historischen Ortskern unmittelbar neben der turmlosen klassizistischen Dorfkirche. Der größte Teil der Ausstellung befindet sich in den Räumen des 1875 errichteten Schulgebäudes. Als weiteres Museumsobjekt wurde die alte Pfarrscheune denkmalgerecht ausgebaut. In den angrenzenden Stallungen, welche ebenso wie die Scheune aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammen, sind vier weitere Ausstellungsräume eingerichtet. Die Besucher erhalten in diesen Einblicke in alltägliche bäuerliche Tätigkeiten wie Waschen, Buttern, Vorratshaltung und Flachsverarbeitung.

Charakteristik

Das Wendisch-Deutsche Heimatmuseum liegt in der Ortsmitte. Die Ausstellung widmet sich dem bäuerlichen Leben der wendischen und deutschen Bevölkerung. Die Geschichte des Dorfes wird lebendig anhand von bäuerlichem Mobiliar und von häuslichen Gerätschaften dargestellt. Gezeigt werden kleinbäuerliche Agrartechnik und Gerätschaften des Handwerks. Natürlich wird Geschichte hier auch mit Fotos, Dokumenten und Urkunden veranschaulicht. Die Exponate werden als Schausammlung auf 560 Quadratmetern gezeigt. Ein weiteres Museumsobjekt ist die gegenüberliegende Pfarrscheune, die in den letzten Jahren denkmalgerecht saniert wurde. Die Pfarrscheune beherbergt ein Kleinod des Heimatmuseums: einen der letzten noch erhaltenen Begräbniswagen der Region. Dort steht außerdem ein funktionstüchtiger Webstuhl. Eine Keramiksammlung beinhaltet Haushaltsgefäße und Kunstobjekte der letzten 300 Jahre. Das Museum ist konsequent zweisprachig in Wendisch und Deutsch beschriftet. Die Jänschwalder Tracht wird in all ihren Facetten vorgestellt. Das Museum hat sich große Verdienste um das Jänschwalder Christkind, des „Janšojski bog“, erworben. Diese Figur ist Bestandteil eines regionalen Vorweihnachtsbrauchs, der nur noch in der Gemeinde Jänschwalde bis zur Gegenwart lebendig geblieben ist.
Das Museum stellt auch ein digitales Angebot bereit: Mit Hilfe einer 360°-VR-Brille kann man in den Dokumentarfilm „Vom Flachsstengel zur Leinewand“ eintauchen und sich mitten in die Flachsbearbeitung vor 100 Jahren begeben.

Sonderausstellungen / Begleitangebote

Wechselnde Sonderausstellungen

  • Thematische Führungen für Schulklassen und Reisegruppen sind Bestandteil des Programms.
  • Das Jänschwalder Christkind ist eine gefragte Tradition und auch in den Nachbargemeinden zur Weihnachtszeit unterwegs.

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen.Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

 

Galerie


Stadt- und Industriemuseum Guben / Měsćański a industrijowy muzej Gubin

Galerie | Ausstellungen | Angebote für Kinder
SIM Guben2020
Moderne Ausstellung im historischen Fabrikgebäude

Gebäude- / Grundstückssituation

Das ehemalige Technische Museum der Hutindustrie befindet sich in einem denkmalgeschützten Fabrikgebäude auf dem historischen Fabrikgelände der einstigen „Carl-Gottlob-Wilke-Hutfabrik”. Die Fabrik wurde ab 1864 erbaut und 1867 eingeweiht. Im Rahmen der Innenstadtentwicklung der Neißestadt Guben wurde das Gebäude saniert und am 8. Juli 2006 an der „Promenade am Dreieck“ an der Gasstraße eröffnet. Zum neu gestalteten Gebäudekomplex gehören neben dem Stadt- und Industriemuseum, das Gubener Rathaus mit Service-Center, die Stadtbibliothek und die Musikschule, weitere Ausstellungsräume sowie das imposante Gebäude der ehemaligen Färberei- die heutige „Alte Färberei“- mit einem umfangreichen Veranstaltungsangebot.

Charakteristik

Mit innovativen Gestaltungsideen und dem Einsatz moderner Medien präsentiert sich in der ehemaligen Hutfabrik von Carl Gottlob Wilke, dem deutschen Erfinder des witterungsbeständigen Wollfilzhutes, eine neue und in ihrer Gestaltung wohl einzigartige Ausstellung . Unter 14 spektakulären Themen-Hauben, die Assoziationen zum Hut wecken sollen, kann auf rund 450 m² die facettenreiche Gubener Stadt-und Industriegeschichte in deutscher und polnischer Sprache erlebt werden. In Englisch steht ein schriftlicher Museumsguide zur Verfügung. Historisches Wissen zur Stadtgeschichte und Informationen zur Hutherstellung in Guben sind auf unterschiedlichste Weise zu erfahren, z. B. durch Geschichten zum Hören und Staunen, Interessantes zum Lesen und Schauen, Geschichte zum Anfassen und Hüte zum Aufsetzen in der „Virtuellen und Echten-Hutprobierstation“. Neu ist eine Präsentation einer Erlebniswelt in virtueller Realität über VR-Brillen. Auf ihnen ist ein eigens gedrehter 360° 3D-Imagefilm zum Museum und über Sehenswürdigkeiten der Doppelstadt Guben-Gubin sowie eine digitale 3D-Ausstellung über alte Handwerksberufe zu sehen. Einige wenige alte Maschinen, die zur Hutherstellung dienten, sind in der Dauerausstellung integriert und in einem kleinen Ausstellungsraum gegenüber dem Stadt-und Industriemuseum zu sehen. Im Sonderausstellungsraum des Museums und in dem ehemaligen Hutcafé, das zur Museumsgalerie umfunktioniert wurde, werden regelmäßig wechselnde Ausstellungen insbesondere zur Gubener Geschichte präsentiert und Sonderveranstaltungen durchgeführt.

Sonderausstellungen / Begleitangebote

Zu besonderen Anlässen und Feiertagen, wie z. B. über die Oster- oder Weihnachtszeit,  werden u.a. Sonderausstellungen gezeigt.

  • Ein museumspädagogischer Bereich und ein Schaudepot historischer Hutmaschinen ergänzen die sehenswerte Ausstellung.
  • Eine virtuelle Hut-Probierstation nutzen die meisten Besucher als humorvollen Ausklang des Rundgangs.
  • Zum neugestalteten Gebäudekomplex gehören das Gubener Rathaus mit Service-Center, die Stadtbibliothek und die Musikschule mit umfangreichem Veranstaltungsangebot.

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen.Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

Kobiangebote:

1. Museumsrallye (Kennenlernen des Museums auf spielerische Art und Weise)

Mit einer Museumsrallye soll der Besuch im Stadt- und Industriemuseum Guben für Kinder und Jugendliche zu einem besonderen Ereignis werden. Nach einer Einführung zur inhaltlichen Gestaltung des Museums erhalten die Schüler/innen Fragebögen und können nun selbstständig die Ausstellung erkunden. Durch einen aufmerksamen Besuch sind alle Fragen lösbar und die Nachhaltigkeit des Besuches wird gefördert.

Im Anschluss werden die Fragebögen gemeinsam mit dem Museumspersonal ausgewertet und es folgt eine kleine „Siegerehrung“ (Urkunden werden vom Museum gestellt).

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Schüler
der Klassen 5 bis 8.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: mindestens 2 Tage vorher
Dauer: ca. 1 Stunde
Gruppengröße: 5 bis 30 Personen
Eintritt pro Person: 1,50 € (Gubener Schulen haben freien Eintritt)

Stadt- und Industriemuseum Guben

2. Zeugnisausgabe

Die Schüler/innen werden von einer Mitarbeiterin des Museums begrüßt und kurz eingewiesen. Danach übernimmt der Klassenlehrer die Klasse und führt die Zeugnisausgabe durch. Anschließend können die Schüler/innen an der „Echten Hutprobierstation“ die vielfältigen Hut- und Kopfbedeckungen ausprobieren (Fotografieren durch die Begleitpersonen ist möglich).

Andere/ergänzende Angebote können auf Anfrage wahrgenommen werden.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Schüler
der Klassen 1 bis 10.
Termine: nach Absprache am Tag der Zeugnisausgabe
Voranmeldung: mindestens 2 Monate vorher
Dauer: ca. 45 Minuten
Gruppengröße: bis 30 Personen
Eintritt pro Person: 1,50 € (Gubener Schulen haben freien Eintritt)

Stadt- und Industriemuseum Guben

3. Hutherstellung

Mit Schere, Kleber, Lineal, Bleistift, Karton und Pappe für die Schablonen werden unter Anleitung Hüte hergestellt. Die benötigten Materialien können mitgebracht werden oder sie werden vom Museum zur Verfügung gestellt. Die Schüler sollten in der Lage sein, mit Schre und Kleber umzugehen.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Schüler
der Klassen 1 bis 7.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: mindestens 2 Wochen vorher
Dauer: ca. 1 Stunde
Gruppengröße: bis 25 Personen
Eintritt pro Person: 1,50 € (Gubener Schulen haben freien Eintritt)
Unkostenbeitrag für Material pro Person: 2,00 €

Sonstige Hinweise zum Angebot:
Laut Entgeltordnung erheben wir für die Filmvorführung 15,00 €; Gubener Schulen haben freien Eintritt. Nach Absprache können die notwendigen Arbeitsmaterialien durch das Museum bereit gestellt werden, dann betragen die Kosten 2,00 € pro Person.

Stadt- und Industriemuseum Guben

4. „Wie ein Hut entsteht“ – Filmvorführung zur Entstehung eines Hutes

Im Rahmen eines Museumsbesuches wird den Kindern und Jugendlichen mittels einer Filmvorführung (DVD) die Hutherstellung in den damaligen VEB Hutwerke Guben dargelegt. Der Film veranschaulicht ergänzend zur Ausstellung die schwere Arbeit bei der Hutherstellung (Filmdauer ca. 20 Minuten).

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an
Vorschulkinder und an Schüler bis zur Klasse 10.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: mindestens 2 Tage vorher
Dauer: 1 bis 2,5 Stunden
Gruppengröße: 5 bis 30 Personen
Eintritt pro Person: 1,50 € (Gubener Schulen und Kitas haben freien Eintritt)
Für die Filmvorführung wird ein Unkostenbeitrag von 15,00 € erhoben.

Stadt- und Industriemuseum Guben

5. Echte Hutprobierstation

Die Klasse wird kurz eingewiesen, danach können die Schüler/innen Hüte und Kopfbedeckungen aus dem umfangreichen Angebot der Hutprobierstation auswählen. Das Fotografieren durch die Begleitpersonen ist möglich.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Vorschulkinder und an Schüler bis zur Klasse 10.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: mindestens 2 Tage vorher
Dauer: 1 bis 1,5 Stunden
Gruppengröße: 5 bis 30 Personen
Eintritt pro Person: 1,50 € (Gubener Schulen und Kitas haben freien Eintritt)

Stadt- und Industriemuseum Guben

6. Fotoaktion an der „Echten Hutprobierstation“

Die Klasse wird kurz eingewiesen, und die Schüler/innen wählen aus dem vielfältigen Angebot der Hutprobierstation Hüte und Kopfbedeckungen aus und stellen sich dem „Hobbyfotografen“. Die Fotos können auf einem mitgebrachten Stick gespeichert und später selbst zur Entwicklung gebracht werden bzw. per E-Mail versendet werden.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Schüler
der Klassen 1 bis 10.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: mindestens 2 Tage vorher
Dauer: 1 bis 1,5 Stunden
Gruppengröße: bis 30 Personen
Eintritt pro Person: 1,50 € (Gubener Schulen haben freien Eintritt)

Stadt- und Industriemuseum Guben

7. Filzen

Mit Wollfilz, speziellen Filznadeln, Ausstechformen (ggf. selbstgebastelten Pappformen), Luftpolsterfolie und Styropor können die Schüler/innen unter Anleitung verschiedenste Filzfiguren herstellen. Die fertigen Figuren eignen sich auch zur Weiterverarbeitung als Schlüsselanhänger, Weihnachts- und/ oder Osterschmuck sowie zur dekorativen Verschönerung von Hüten. Die Schüler sollten bereits Vorkenntnisse im Umgang mit Nadeln haben.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Schüler
der Klassen 1 bis 7.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: mindestens 2 Wochen vorher
Dauer: ca. 1 Stunde
Gruppengröße: bis 25 Personen
Eintritt pro Person: 1,50 € (Gubener Schulen haben freien Eintritt)
Unkostenbeitrag für Material pro Person: 1,00 € bis 2,00 €

Sonstige Hinweise zum Angebot:
Die Arbeit mit den spitzen Nadeln sollte von den Betreuern überwacht werden
Das Material kann vom Museum zur Verfügung gestellt werden. Dann ist der Unkostenbeitrag zu entrichten.

Stadt- und Industriemuseum Guben

Galerie


„Sprucker Mühle“ Guben / „Sprugojski młyn” Gubin

Galerie | Ausstellungen | Angebote für Kinder

Muehle-Sprucke

Technisches Denkmal mit stadt- und regionalgeschichtlicher Ausstellung

Gebäude- / Grundstückssituation

Das Museum befindet sich auf dem Gelände der alten Wassermühle im Ortsteil Altsprucke am Schwarzen Fließ. Das Fließ trieb früher bei seinem Lauf von Bärenklau bis zur Mündung in die Neiße sieben solcher Wassermühlen an. Bis 1900 wurde die Mühle von einem Wasserrad angetrieben, danach von einer Turbine. Die Mühle war bis Ende der 1960er Jahre als Futterschrotmühle in Betrieb. Nach mehreren Bränden wurde die denkmalgeschützte Mühle ab 1980 museumsgerecht, unter Bewahrung der denkmalwürdigen Substanz, vor allem der Mühlentechnik umgebaut. Seit 1985 beherbergt das Gebäude neben dem technischen Denkmal einer Wassermühle auch eine stadtgeschichtliche Ausstellung. Seitdem leistet das Museum in der Sprucker Mühle einen wichtigen Beitrag zur Pflege des gegenständlichen kulturellen Erbes und zur Erforschung der Heimatgeschichte.

Charakteristik

Die historische Mühlenanlage in Guben blieb als museale Schauanlage erhalten. Im Inneren zeigt sie neben diversen Mahlgängen eine Mahlbühne mit Schrotgang und Walzenstühlen aus dem 19. und 20. Jahrhundert.
Die Dauerausstellung wurde im Jahr 1996 neu gestaltet. Zugleich wurden die Außenanlagen rekonstruiert und die auf dem Gelände befindliche Scheune zu einem attraktiven Ausstellungs- und Veranstaltungsort umgestaltet. Einen wichtigen Schwerpunkt in der Ausstellung des Museums bildet die Kulturgeschichte der Stadt Guben. Das Heimatmuseum informiert über fünf zeitliche Phasen:

  • frühgeschichtliche Entwicklung,
  • mittelalterliche Stadtgeschichte,
  • Aufstieg zu einer bedeutenden Industrie- und Gartenstadt in der Niederlausitz,
  • Rolle als bedeutender Standort der Hut-Industrie in Deutschland,
  • Stadtgeschichte.

Die Ausstellung bietet einen Exkurs in die Volkskunst der Region. Bäuerliches Mobiliar, häusliche Gerätschaften und Handwerkserzeugnisse geben einen Einblick in das Leben der Einwohner.

Veranstaltungen, Sonderausstellungen

Nach Anmeldung beim Gubener Standesamt können auf dem Mühlenboden Trauungen durchgeführt werden. Schulen und berufsbildende Einrichtungen profitieren von speziellen Führungen. Das in die Dauerausstellung integrierte alte Klassenzimmer wird für Zeugnisausgaben und bei traditionellen Klassentreffen als Kulisse und Anschauungsobjekt genutzt. In der angrenzenden Museumsscheune können Hobbykünstler und Vereine Sonderausstellungen und Veranstaltungen durchführen.

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen. Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

Kobiangebote:

1. Das Leben der Menschen von damals

Im historischen Klassenzimmer und in der „Alten Küche“ des Heimatmuseums „Sprucker Mühle“ wird den Schüler/innen erklärt und gezeigt, wie und unter welchen Bedingungen früher gelernt und gelebt wurde.Zugleich wird der Bezug zum „Heute und Hier“ hergestellt.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Vorschulkinder sowie Schüler der Klassen 1 bis 6.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: mindestens 2 Wochen vorher
Dauer: ca. 45 Minuten
Gruppengröße: bis 25 Personen
Eintritt pro Person: 1,00 € bis 2,00 € (Gubener Kitas und Schulen haben freien Eintritt)
Für Führungen wird ein Entgelt pro Gruppe in Höhe von 20,00 € erhoben.

Heimatmuseum „Sprucker Mühle“

2. Schulzeit – früher und heute

Den Schülern wird im historischen Klassenzimmer des Heimatmuseums „Sprucker Mühle“ erklärt und gezeigt, wie und unter welchen Bedingungen früher gelernt wurde. Zugleich wird der Bezug zum „Heute und Hier“ hergestellt.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Vorschulkinder sowie Schüler der Klassen 1 bis 6.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: mindestens 2 Wochen vorher
Dauer: ca. 45 Minuten
Gruppengröße: bis 25 Personen
Eintritt pro Person: 1,00 € bis 2,00 € (Gubener Kitas und Schulen haben freien Eintritt)
Für Führungen wird ein Entgelt pro Gruppe in Höhe von 20,00 € erhoben.

Heimatmuseum Sprucker Mühle

3. Zeugnisausgabe

Projekttag im Heimatmuseum „Sprucker Mühle“ Guben

Durch den Klassenlehrer erfolgt im historischen Klassenzimmer des Heimatmuseums „Sprucker Mühle“ die Zeugnisausgabe. Bei einer anschließenden Führung durch das Heimatmuseum erfahren die Schüler/innen viel Interessantes.

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Schüler
der Klassen 1 bis 10.
Termine: nach Absprache am Tag der Zeugnisausgabe
Voranmeldung: mindestens 2 Wochen vorher
Dauer: ca. 45 Minuten
Gruppengröße: bis 25 Personen
Eintritt pro Person: 1,00 € bis 2,00 € (Gubener Schulen haben freien Eintritt)
Für Führungen wird ein Entgelt pro Gruppe in Höhe von 20,00 € erhoben.

Heimatmuseum „Sprucker Mühle“

4. Vom Korn zum Mehl

In der historischen Wassermühle des Heimatmuseums „Sprucker Mühle“ wird die Vermahlung vom Getreide (Korn) zum Mehl erklärt und gezeigt. Im Anschluss an die Führung haben die Schüler die Möglichkeit, in historischer Kleidung selbst einmal auf einer alten Reibemühle Getreidekörner zu Schrot zu vermahlen (Handarbeit).

Das Angebot findet indoor statt und richtet sich an Vorschulkinder sowie Schüler der Klassen 1 bis 5.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: mindestens 2 Wochen vorher
Dauer: ca. 45 Minuten
Gruppengröße: 6 bis 25 Personen
Eintritt pro Person: 1,00 € bis 2,00 € (Gubener Kitas und Schulen haben freien Eintritt)
Für Führungen wird ein Entgelt pro Gruppe in Höhe von 20,00 € erhoben.

Heimatmuseum „Sprucker Mühle“

5. Osterbräuche

Den Kindern bzw. den Schüler/innen werden die Osterbräuche aus der Region erklärt (Osterwasser, Osterbrot, Osterfeuer und dergleichen).

Woppeln und Waleien werden vorgestellt und gemeinsam durchgeführt.

Diese Arbeitsmaterialien müssen mitgebracht werden:
pro Kind:

  • fünf einzelne Centstücke
  • zwei hartgekochte Ostereier

Das Angebot findet indoor und outdoor statt und richtet sich an Vorschulkinder sowie Schüler der Klassen 1 bis 6.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: mindestens 2 Wochen vorher
Dauer: ca. 45 bis 90 Minuten (je nach Alter und Größe der Gruppe)
Gruppengröße: 6 bis 25 Personen
Eintritt pro Person: 1,00 € bis 2,00 € (Gubener Kitas und Schulen haben freien Eintritt)

Heimatmuseum „Sprucker Mühle“

6. Ostereier selbst gestaltet

Mittels verschiedenster Techniken werden Eier unter Anleitung zu bunten Ostereiern gestaltet.

Diese Arbeitsmaterialien müssen mitgebracht werden:
hartgekochte Eier (nach Absprache)

Das Angebot findet indoor und outdoor statt und richtet sich an Schüler der Klassen 1 bis 7.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: mindestens 1 Monat vorher (langfristige Anmeldung, da das Angebot von Dritten durchgeführt wird)
Dauer: ca. 45 bis 90 Minuten (je nach Alter und Größe der Gruppe)
Gruppengröße: 6 bis 25 Personen
Eintritt pro Person: 1,00 € bis 2,00 € (Gubener Schulen haben freien Eintritt)
Unkostenbeitrag pro Person (für Material o.ä.): 2,00 € bis 4,00 €

Heimatmuseum „Sprucker Mühle“

 


Museum Sorbische Webstube Drebkau / Muzej Serbska tkajarska śpa Drjowk

GalerieAusstellungen |  Angebote für Kinder
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Volkskundliches Museum mit stadtgeschichtlicher Sammlung

Gebäude-/ Grundstückssituation

Das Haus Am Markt 10 ist in einem spätbarocken Stil als Putzbau im Jahre 1805 erbaut worden. Es steht heute unter Denkmalschutz. Das Gebäude diente als Gastwirtschaft und Wohnhaus. Nach einer umfassenden Sanierung ist der Gebäudekomplex seit 1995 der Öffentlichkeit zugänglich, und im Jahr 2000 ist das Obergeschoss Heimstadt der Sammlung „Sorbische Webstube“ geworden.

Charakteristik

Die Sammlung umfasst etwa 3.000 Objekte und 3.200 Ostereier aus über 50 Ländern, und ist das Ergebnis der jahrzehntelangen Sammlungs- und Forschungstätigkeit des Museumsstifters Dr. Lotar Balke († 2.10.2008).

Die Ausstellungsbereiche zeigen historische Möbel und Einrichtungsgegenstände sowie Zeugnisse der Kultur-und Lebensweise sowie der Brauchtumspflege bäuerlicher und kleinbürgerlicher Schichten. Regionale und überregionale sorbische Trachten und Trachtenteile sowie weitere Textilien werden präsentiert. Die Ostereiersammlung mit dem Schwerpunkt einheimischer sorbischer Volkskunsttraditionen ist in der ständigen Ausstellung vertreten. In ihrer ganzen Pracht ist sie jedoch nur zur Osterzeit zu besichtigen.

Die Stadtgeschichte mit dem Schwerpunkt städtisches Handwerk und die Drebkauer Glasindustrie sind weitere Ausstellungsthemen. Ein besonderes Highlight stellt der Bereich „Vom Flachs zur Leinwand“ dar, zumal alle ausgestellten Geräte ihre volle Funktionstüchtigkeit besitzen.

Sonderausstellungen/ Begleitangebote

Sonderausstellungen werden zweimal im Jahr angeboten und dazu die jährliche Osterpräsentation der Sammlung von Dr. Lotar Balke († 2.10.2008) mit mehr als 3.200 Eiern aus aller Welt. Sie findet immer 4 Wochen vor bis 2 Wochen nach Ostern statt. Auf dem Drebkauer Ostereiermarkt, veranstaltet vom Förderverein des Museums,  können Kinder und Erwachsene das traditionelle Eierverzieren bestaunen, das von Volkskünstlern aus der Region vorgeführt wird. Termine zum Eiermalen sind in der Osterzeit nach Vereinbarung möglich. Neben weiteren kulturellen Angeboten wird traditionell die jährliche Museumsnacht veranstaltet.

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen.Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

Kobiangebote:

1. Ostereier malen mit Museumsbesuch

Wer das traditionelle Verzieren von Ostereiern bei den Sorben/ Wenden erlernen möchte, ist zu einem Schnupperkurs für Anfänger in zwei sorbischen Techniken eingeladen. Ein Museumsbesuch ist Bestandteil des Projekttages.

Das Angebot richtet sich an Schüler der Klassen 1 bis 6.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: mindestens 2 Wochen vorher
Gruppengröße: bis 10 Personen
Unkostenbeitrag pro Person: 2,50 €

Sorbische Webstube Drebkau

2. Basteln in der Vorweihnachtszeit

Vorfreude, schönste Freude, Freude im Advent…Jedes Jahr zur Adventszeit bietet die Sorbische Webstube Drebkau diverse Weihnachtsbasteleien für verschiedene Altersgruppen an. Zum Verschenken sehr persönlich – selbst hergestellter Adventsschmuck. Eine Museumsführung ist Bestandteil des Projektes.

Das Angebot richtet sich an Schüler der Klassen 1 bis 6.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: mindestens 2 Wochen vorher
Gruppengröße: 8 bis 10 Personen
Unkostenbeitrag pro Person: 2,50 €

Sorbische Webstube Drebkau

 

Galerie


Noßdorfer Wassermühle / Nosydłojski wódny młyn

GalerieAusstellungen | Angebote für Kinder
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Mühlengeschichte und traditionelles Handwerk

Gebäude- / Grundstückssituation

Die Familiengeschichte der Noßdorfer Wassermühle geht bis ins Jahr 1624 zurück, wo sie erstmalig im Forster Kirchenbuch erwähnt wird. Im Jahr 1841 wurden die Mühle und das Wehr ausgebaut. Das nötige Bauholz dazu überließ Graf von Brühl den Müllersleuten teils kostenlos bzw. zu einem billigen Preis. 1864 wurden Mühlen- und Wohnhaus umgebaut.

Das alte Wasserrad stellte 1925 seine Tätigkeit ein und musste einer Turbine Platz machen. Damit hatte das Mühlenwerk mit seinem Räderspiel einen großen Teil seines alten Zaubers verloren. Aber auch der Dampfantrieb veraltete im Laufe der Zeit, da die Wasserkraft der Malxe genügte.
Das Gebäude wurde 1990 unter Denkmalschutz gestellt und 1993 als Technisches Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mehrmalige Sanierungen folgten in den 1990er Jahren. Das Dach wurde in alter Form wieder neu gedeckt. Auch die eingefallene Brücke über den Mühlgraben wurde instandgesetzt, das Kutscherhäuschen saniert, das Fachwerk des Mühlenhauptgebäudes restauriert. Originalgetreu wieder aufgebaut wurde das alte eingefallene Heizhaus, das dem alten Hof mit dem ca. 40 m hohen Schornstein ein besonderes Bild gibt.

Charakteristik

Die Noßdorfer Wassermühle wurde im Laufe der Jahrhunderte von vielen Familien bewirtschaftet. Sie wurde mit viel Aufwand teilsaniert und im November des Jahres 2007 wieder zum Leben erweckt. Neben dem komplett sanierten Wohnhausteil befindet sich die Ausstellung mit der im Originalzustand erhaltenen Mühlentechnik. Bis 1975 wurde sie für den Müllereibetrieb genutzt.
Besucher erfahren hier von der Tradition und der schweren Arbeit des Müllerhandwerks. Der Weg vom Korn zum feinen Mehl wird erlebbar. An diesem Standort ist auf besondere Weise die Entwicklung des Müllerhandwerks vom Handmahlen bis zur Industrialisierung nachzuvollziehen.

Begleitangebote

Rund um die Noßdorfer Wassermühle finden jährlich statt:

  • Maibaumstellen
  • Mühlenfest
  • Lausitzer Museumsnacht
  • Weihnachtsmarkt

Der Wassermühlenverein beteiligt sich jährlich an Festen und Jubiläen der Stadt Forst. (Frühlingsfest und Herbstmarkt). Außerdem vermittelt der Mühlenverein Kirchenführungen in der Evangelischen Kirche Noßdorf.

Sonderausstellung „Hahnenschrei und Dorfgezwitscher“

Diese einzigartige Puppenschau entstand in Zusammenarbeit mit der Heimatstube Noßdorf und dem Noßdorfer Bündnis „Tradition und Zukunft“. Die „Noßdorfer Puppen“ stellen einen großen Fundus an historischer Kleidung sowie Arbeits- und Dienstbekleidung dar. Sie demonstrieren Handwerks-, Haushalts- und Alltagsszenen mit entsprechenden Utensilien.

Diese Sonderausstellung ist zurzeit in der Forster Innenstadt in der Karlstraße (ehemaliger Schlecker-Markt) nach Anmeldung zu besichtigen.

Zu unterschiedlichen Anlässen und Themen besteht auch eine Ausleihmöglichkeit. Für diese Sammlung und den Ausstellungsbau zeichnet Herr Günter Andreck verantwortlich.

Angebote für Kinder – Mit Kobi ins Museum

Kobi – der kleine Hausgeist – ist im Museum zu Hause. Dort wohnt er im Pantoffel unterm Ofen. Um Mitternacht belauscht er die alten Museumsstücke, wenn sie von früher erzählen.Diese spannenden Geschichten plaudert er an die Museumsmitarbeiter aus, und diese erzählen sie den Kindern weiter – Begebenheiten aus alter, alter Zeit.

Kobiangebote:

Der Weg vom Korn zum Mehl

Ein lohnendes Ausflugsziel ist die 1624 erstmals erwähnte Noßdorfer Wassermühle. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie von verschiedenen Familien bewirtschaftet. 1975 stellte die Mühle aus wirtschaftlichen Gründen ihren Betrieb ein. Im Jahr 1990 wurde die Mühle unter Denkmalschutz gestellt und 1993 als Technisches Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Anhand der Gerätschaften in der Mühle wird der Weg vom Korn zum feinen Mehl und die schwere Arbeit des Müllers veranschaulicht.
Das Angebot findet indoor und outdoor statt und richtet sich an
Schüler der Klassen 1 bis 10.
Termine: nach Absprache
Voranmeldung: mindestens 2 Wochen vorher
Eintritt pro Person: 1,00 €

Noßdorfer Wassermühle

 

Galerie


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